FreYfahrt

Shuttle für Freyung

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Erster On-Demand-Ridepooling-Service im ländlichen Raum: Stadt Freyung und door2door starten Dauerbetrieb von freYfahrt


● Freyung als Vorreiter: Stadt, Landkreis und Anbieter lokaler Infrastruktur arbeiten zusammen, um lokales Mobilitätsangebot nachhaltig neu zu gestalten
● door2door liefert Technologie für On-Demand-Ridepooling-Service
● Angebot von freYfahrt als Startschuss für eine effiziente und benutzerorientierte Mobilität im ländlichen Raum

 

Berlin/Freyung, 2. August 2018 - Die Kreisstadt Freyung startet ab sofort gemeinsam mit dem Berliner Technologie-Unternehmen door2door den On-Demand-Ridepooling-Service freYfahrt im Stadtgebiet Freyung. Es ist der bundesweit erste On-Demand-Ridepooling-Service im ländlichen Raum, der eine Genehmigung als Linienverkehr erhalten hat. Zwei Kleinbusse starten mit über 230 virtuellen Haltestellen in dem 48km² umfassenden Bediengebiet im Dauerbetrieb.  freYfahrt wird von der Stadt Freyung zusammen mit dem lokalen Busunternehmen Prager Reisen betrieben. Der Service von freyfahrt ermöglicht den Nutzern im Rahmen des öffentlichen Nahverkehrs nahezu eine Beförderung von Tür-zu-Tür. Dabei müssen diese sich weder nach starren Fahrplänen, noch festen Routen richten. Auf diese Weise wird eine optimale Bedienung der Fahrwünsche ermöglicht, sowie eine effizientere Mittelverwendung zur Umsetzung der Mobilität im ländlichen Raum erprobt.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Bär  MdB zum Launch von freYfahrt: „In Städten sind in aller Regel verschiedene Angebote des Nahverkehrs parallel vorhanden. Anders im ländlichen Raum. Deshalb freue ich mich, dass die Digitalisierung dazu beiträgt, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu fördern und den ländlichen Raum lebenswerter zu gestalten.”

Zum Start von freYfahrt werden von montags bis samstags zwei Shuttles mit je acht Plätzen im Gemeindegebiet Freyung eingesetzt. Eine Fahrt mit freYfahrt kostet 2,90€. Mit dem Angebot werden die rund 7.500 Einwohner, sowie die zahlreichen Besucher der Stadt bedient. Freyung ist mit circa 200.000 Touristen pro Jahr ein profilierter Urlaubsort im Bayerischen Wald.

Die Technologie für das nachfragebasierte Angebot stellt door2door zur Verfügung.

freYfahrt kommt dabei völlig ohne Fahrplan und feste Routen aus. Die Technologie von door2door kalkuliert die optimalen Fahrtwege und den besten Einsatz der Flotte, so dass Passagiere, die eine ähnliche Route haben, sich die Fahrten teilen. Damit befördert der Service die Fahrgäste effizient, schnell und umweltschonend.

Freyungs 1. Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich: „Wir freuen uns sehr darüber, dass freYfahrt nun im Dauerbetrieb startet und als langfristiges Angebot auf die Straße kommt. Mobilität hat einen wesentlichen Einfluss auf die Attraktivität des ländlichen Raums. Mit freYfahrt legen wir den Grundstein für die nachhaltige Verbesserung des Mobilitätsangebotes in Freyung und fördern dabei gleichzeitig die gesamte lokale Infrastruktur”, so Dr. Heinrich weiter.

“Mit door2door haben wir einen Partner an unserer Seite, der über der Technologie hinaus sich auch aktiv mit den Herausforderung des ländlichen Raums beschäftigt, was wir sehr begrüßen.”

Auch der Landrat Sebastian Gruber und Staatssekretär Josef Zellmeier vom Bayerischen Verkehrsministerium unterstützen das gemeinsame Vorhaben der Stadt Freyung und des Technologie-Unternehmens door2door.

„Ich freue mich, dass der Freistaat Bayern zur erfolgreichen Genehmigung beitragen konnte und dass mit Freyung eine bayerische Kommune als Modell für den ländlichen Raum an den Start geht. Wir wünschen alles Gute und viel Erfolg“, so Zellmeier.

freYfahrt zeigt, wie wichtig die Analyse, Planung und Organisation von Mobilität auch im ländlichen Raum ist: „Der Transfer einer Ridepooling-Technologie aus der Stadt hin zum ländlichen Raum stellt eine enorme Herausforderung dar. Faktoren wie die Einwohnerdichte oder das gesamte Mobilitätsverhalten der Menschen sind im ländlichen Raum ganz anders als in der Stadt. Deswegen sind wir besonders stolz darauf, mit freYfahrt und der Kreisstadt Freyung erstmalig einen On-Demand-Ridepooling-Service auf die Straße zu bringen und dessen Effekte langfristig zu untersuchen”, erklärt Dr. Tom Kirschbaum, Co-CEO und Gründer von door2door.

Zum partnerschaftlichen Konzept in Freyung zählt auch, dass die Stadt Freyung, der Landkreis Freyung-Grafenau und door2door gemeinsam prüfen, wie freYfahrt stetig an die Bedürfnisse der Menschen angepasst werden kann. Das gilt insbesondere für das Bediengebiet, die Größe der Flotte, die Betriebszeiten und die Integration in den bestehenden Linienverkehr, um die langfristige Effizienz des Services sicherzustellen. 

 

Über die Kreisstadt Freyung

Die Stadt Freyung (rund 7.500 Einwohner) ist Kreisstadt im ländlichen Niederbayern. Anfang der 2000er Jahre wurde die Stadt als "virtuelle Musterkommune" durch den Freistaat Bayern bei der Einführung von modernen Verwaltungssystemen gefördert und nahm eine Vorreiterrolle ein. Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich (im Amt seit 01.05.2008) hatte mit dem Freyunger Stadtrat am Montag, dem 29. Mai 2017 einstimmig die Zusammenarbeit mit door2door beschlossen.

 

Über door2door

door2door ist ein international agierendes Technologieunternehmen für smarte Mobilitätslösungen.

Eine flexible und lizenzierbare Mobilitätsplattform ermöglicht Städten und ihren lokalen Verkehrsunternehmen aktuelle Verkehrsprobleme zu lösen. Mit digitalisierten Bedarfsverkehren – sog. On-Demand ÖPNV –, die in das bestehende Verkehrsnetz integriert sind, wird der Nahverkehr innovativ erweitert. Das Unternehmen mit Büros in Berlin, Porto Alegre (Brasilien) und Los Angeles (USA) ist Mitglied des World Economic Forums sowie der UITP und wurde von Frost & Sullivan zur „European Company of the Year“ ernannt.

 

https://www.door2door.io/

https://blog.door2door.io/

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Hintergrundinformationen können Sie hier herunterladen:

https://www.door2door.io/press.html

 

Sie haben Interesse an einem Gespräch oder benötigen zusätzliche Informationen, dann melden Sie sich unter folgendem Kontakt:

 

Laura Dittscheid

Head of Marketing

laura@door2door.io  | Tel: +49 176 20 65 47 74

 

Tobias Hönig

Senior Projectmanager | Openers

tobi@opnrs.com  | Tel: +49 176 80 500 757

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Archiv

Weltpremiere im Bayerischen Wald: Stadt und Startup fahren gemeinsam in die Zukunft


Die bayerische Kreisstadt Freyung unterzeichnet mit dem Berliner Unternehmen door2door eine Vereinbarung zur bundesweit ersten On-Demand- ÖPNV Lösung im ländlichen Raum.

31.5.2017 Berlin/Leipzig/Freyung.
Das Berliner Technologie-Unternehmen door2door führt gemeinsam mit der Kreisstadt Freyung den bundesweit ersten „On-Demand“-ÖPNV im ländlichen Raum ein, den „Freyung Shuttle“. Kleine Shuttle-Busse, die mobil per Smartphone-App bestellt werden und in denen sich die Passagiere ihre Fahrten teilen, erweitern das bestehende ÖPNV-Angebot. Der Freyung Shuttle kommt dabei völlig ohne Fahrplan und ohne feste Routen aus. Die Technologie kalkuliert die optimalen Routen und den besten Einsatz der Flotte. Damit befördert er Menschen schnell, effizient und umweltschonend von Tür-zu-Tür. Eine entsprechende Vereinbarung haben door2door-Gründer Maxim Nohroudi und der 1. Bürgermeister der Stadt Freyung, Dr. Olaf Heinrich, am Mittwoch auf dem Leipziger Weltverkehrsforum im Beisein von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt unterzeichnet. Startschuss ist im August 2018.

„Wie an vielen Orten im ländlichen Raum kann der ÖPNV in Freyung die Bedürfnisse der Bürger aktuell nicht optimal bedienen“, betont Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich. „Gemeinsam mit door2door schaffen wir jetzt ein digitales Angebot, mit dem die Menschen ganz einfach und sehr komfortabel von A nach B gelangen. Wir sind davon überzeugt, dass wir dadurch die Qualität der Mobilität enorm verbessern und gleichzeitig die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr reduzieren können.“

Den Freyung Shuttle bestellen sich die Bürger bequem per Smartphone App durch die Eingabe von Start und Ziel. Sie erhalten vorab die Information, wie viel die Fahrt kostet, die maximale Fahrzeit und wie lange es braucht bis der Shuttle sie abholen kommt. Danach kann man in der App verfolgen, wie sich das Fahrzeug zum Abholort nähert. Die Passagiere werden durch qualifizierte Fahrer von Tür-zu-Tür zum Ziel gebracht. Ein intelligenter Algorithmus berechnet im Hintergrund den idealen Weg, die optimale Teilung der Route (‘Rideshare’) der alle Mitfahrer schnell und bequem zu ihren individuellen Zielen bringt. Fahrzeuge und die Fahrer werden durch Akteure vor Ort eingesetzt.

Basis für das neue Angebot ist die door2door-Mobilitätsplattform. Sie ermöglicht Kommunen und Verkehrsunternehmen erstmals autonom und eigenständig neue Mobilitätsangebote zu betreiben, sie in bestehende Verkehrsinfrastrukturen zu integrieren und eine ausführliche Analyse über Nachfrage und Angebot der bestehenden Mobilität durchzuführen. „Mit der Technologie wollen wir den Kommunen und Verkehrsunternehmen deutlich mehr Freiheit, Flexibilität und vor allem Autonomie in der Gestaltung ihrer Mobilität vor Ort ermöglichen“, erklärte door2door-Gründer Maxim Nohroudi bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Leipzig. „Gerade im ländlichen Raum ist Lebensqualität bisher eng an den Besitz des eigenen Autos gebunden. In Freyung können wir zeigen, dass es heute echte Alternativen gibt und eine nachhaltige Mobilität möglich ist, die Bürgern gänzlich neue Freiheiten verschafft.“

Über door2door:
door2door ist ein mehrfach ausgezeichnetes Technologieunternehmen, das die Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs unterstützt. Im Zentrum steht eine Mobilitätsplattform, die Kommunen und Verkehrsunternehmen ermöglicht neue, digitale Angebote einzuführen und die Plattform eigenständig zu betreiben. Gegründet im Jahr 2012 von Dr. Tom Kirschbaum und Maxim Nohroudi, beschäftigt es heute über 100 Mitarbeiter aus 20 Ländern.

https://www.door2door.io/
https://blog.door2door.io/

Über die Kreisstadt Freyung:
Die Stadt Freyung (7.300 Einwohner) ist Kreisstadt im ländlichen Niederbayern. Anfang der 2000er Jahre wurde die Stadt als "virtuelle Musterkommune" durch den Freistaat Bayern bei der Einführung von modernen Verwaltungssystemen gefördert und nahm eine Vorreiterrolle ein. Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich (im Amt seit 01.04.2008) hat mit dem Freyunger Stadtrat am Montag, dem 29. Mai einstimmig die Zusammenarbeit mit door2door beschlossen.

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Hintergrundinformationen können Sie hier herunterladen:

https://www.door2door.io/press.html

Sie haben Interesse an einem Gespräch oder benötigen zusätzliche Informationen, dann melden Sie sich unter folgenden Kontaktdaten:

Ansprechpartnerin door2door
Lidia Fabian
Senior Communications Manager
E-Mail: lidia@door2door.io | Tel: +49 177 75 47 205

Ansprechpartner Kreisstadt Freyung
Markus Linkenheil
E-Mail: linkenheil@freyung.de | Tel: +49 8551 588 131