Stadt Freyung

Neues Leben im ehemaligen Passauer Hof – Zwischennutzung zur Bayerischen Landesausstellung 2026 - GewölbeHof wird zum Ort der Begegnung

Freyung. Mitten am Stadtplatz der Kreisstadt Freyung liegt der „Passauer Hof" – ein Traditionswirtshaus, das seit Sommer 2021 geschlossen ist. Zur Bayerischen Landesausstellung 2026 „Musik in Bayern" kehrt nun das Leben in die historischen Mauern zurück. Mit einer kreativen Zwischennutzung wird das ehemalige Gasthaus zum lebendigen Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Unter dem neuen Namen GewölbeHof wird das Gebäude während der Landesausstellung zu einem Ort der Begegnung, an dem Handwerk, Kunst, Genuss und Geschichte zusammenfinden. Die Fassade wird behutsam aufgefrischt und verleiht dem Haus rechtzeitig zur Ausstellung ein einladendes Erscheinungsbild. Im Erdgeschoss ziehen ein Gitarrenbauer und ein Café, in den historischen Eiskeller eine Kunstausstellung ein.

GewölbeHof – Ein neuer Name für einen traditionsreichen Ort

Noch braucht es viel Fantasie – aber in nur wenigen Wochen werden Teile des ehemaligen Passauer Hofes wieder mit Leben gefüllt. Die Stadt Freyung hatte das Gebäude 2022 erworben, um eine nachhaltige und stadtbildprägende Nachnutzung zu ermöglichen, die sich langfristig positiv auf die Stadtentwicklung auswirkt. In den kommenden Jahren soll das historische Gebäude behutsam saniert und einer besonderen Nutzung zugeführt werden. Der gemeinnützige Verein „Heimat Freyung e.V." beschäftigt sich bereits seit einigen Monaten mit einem Konzept für das historische Gebäude. Ein neuer Name wurde bereits gefunden: GewölbeHof.

Kaffeegenuss und Gitarrenbau unter einem Dach

Thomas Petermaier, der in der Freyunger Bahnhofstraße bereits eine Kaffeebar mit eigener Rösterei betreibt, eröffnet zur Landesausstellung sein Forest Kaffee im ehemaligen Passauer Hof. Angeboten werden Kaffeespezialitäten sowie herzhafte und süße Köstlichkeiten. „Ich freue mich, wenn im ehemaligen Passauer Hof wieder etwas los ist", so Petermaier. Rund 35 Plätze im Innen- und 25 Plätze im Außenbereich laden zum Verweilen ein. Eine besondere Reminiszenz an vergangene Zeiten: Der ehemalige Stammtisch in der Gaststube wird wiederbelebt. Für die kleinen Gäste entsteht ein kleines Holz-Kinderhaus in der Gaststube. „Anfang April soll alles fertig sein“, gibt sich Thomas Petermaier zuversichtlich. „Wir möchten, dass sich die Gäste von nah und fern bei uns wohlfühlen und sich vor allem die Einheimischen an Zeiten erinnern, in denen der Passauer Hof ein wichtiger Treffpunkt war.“

Direkt nebenan, in den Räumen der ehemaligen Metzgerei, richtet Libor Pražan eine Werkstatt ein. Der gebürtige Tscheche ist Gitarrenbauer und lebte die letzten Jahre in Vimperk (Winterberg). Seit über 20 Jahren verbindet Freyung und Vimperk eine lebhafte Städtepartnerschaft. Bei verschiedenen Gelegenheiten lernte Pražan Freyung kennen und entschloss sich im Sommer 2025, nach Freyung zu ziehen. „Die Bayerische Landesausstellung ist für mich ein Glücksfall", erklärt der Gitarrenbauer. „Ich kann den vielen Besucherinnen und Besuchern zeigen, wie eine Gitarre entsteht – und möchte gemeinsam mit ihnen eine Gitarre bauen." Zudem wird Pražan durch die Landesausstellung auf Tschechisch führen und museumspädagogische Programme anbieten.

Die Reaktivierung einer echten Kultstätte im Herzen der Stadt freut auch den Freyunger Musiker Uli Hansel. Der Gitarrist der Band The Double Trouble – selbstverständlich spielt er auf einer Gitarre von Libor Pražan – wird immer wieder mal in die Saiten greifen und die historischen Räume mit Gitarrenklängen erfüllen: „Ein zentraler Ort wie dieser ist für uns Künstlerinnen und Künstler enorm wichtig – als Treffpunkt, als Bühne, als Raum für Austausch und Inspiration. Dass hier wieder Leben einzieht, ist ein starkes Signal für die gesamte Kulturszene.“

Historisches Gebäude mit Zukunft

Eine weitere Besonderheit erwartet die Besucher im historischen Eiskeller: Dort präsentieren zwei renommierte Künstler während der Landesausstellung ihre klingenden Werke. Zudem erhalten Interessierte Einblicke in die Geschichte des Gebäudes, das einst als erste Kommunbrauerei der Stadt Freyung diente, sowie Informationen zur geplanten künftigen Nutzung. „Der GewölbeHof wird zur Bayerischen Landesausstellung 2026 zu einem Ort, an dem Tradition und Innovation, Handwerk, Kunst, Genuss und regionale Verwurzelung zusammenkommen“, ist Freyungs Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich überzeugt, der auch zusammen mit Roland Pongratz den Vorsitz des Vereins „Heimat Freyung e.V." innehat.

Bildtexte:

Der ehemalige Stammtisch im Passauer Hof wird wiederbelebt – die Pause ist vorbei. Libor Pražan, Thomas Petermaier und Uli Hansel haben schon Probe gesessen (v.li).

Die Fassade des ehemaligen Passauer Hofs wird für die Zwischennutzung während der Bayerischen 2026 Landesausstellung „Musik in Bayern“ mit Bannern gestaltet.

Weiterlesen

Standesamt am 23.02.2026 nachmittags geschlossen

 

Das Standesamt Freyung ist am Montag, den 23.02.2026, ab 12:00 Uhr für den Besucherverkehr geschlossen.

Ab dem 24.02.2026 stehen wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Weiterlesen

Filmvorführung „Fanni oder: Wie rettet man ein Wirtshaus?“ - AUSGEBUCHT!!!

Filmvorführung „Fanni oder: Wie rettet man ein Wirtshaus?“
  • am Dienstag, 03. März um 19:15 Uhr (come together)
  • im Cineplex in Freyung
  • Anmeldung erforderlich über QR Code!
  • Anmeldeschluss: 19.02.
Weiterlesen

Bürgerinformationsveranstaltung Kommunale Wärmeplanung

Die Stadt Freyung hat die Erstellung ihrer kommunalen Wärmeplanung abgeschlossen. Ziel dieser Planung ist es, Wege zu einer klimaneutralen, sicheren und wirtschaftlichen Wärmeversorgung bis spätestens 2045 aufzuzeigen. Damit schaffen wir Orientierung und Planungssicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in unserer Stadt.
Weiterlesen

Förderverein dankt engagierten Mitarbeitern

Wie alle Jahre zum Jahreswechsel besuchte der Verein „Freunde und Förderer des Krankenhauses Freyung“ alle Stationen im Kreiskrankenhaus.

„Wir sind gekommen um Dank zu sagen: für Euren engagierten und empathischen Dienst. Für Eure Zuwendung für die Patienten“, so Dekan und Stadtpfarrer Magnus König, der seit mehr als zehn Jahren dem Verein vorsteht. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Olaf Heinrich und dem Ärztlichen Direktor und Chefarzt Dr. Thomas Motzek-Noé besuchte er alle Stationen, die Notaufnahme, das Labor, Kreissaal und die Intensivstation. „Wir sind froh, so ein guten Krankenhaus in unserer Stadt zu haben“, unterstrich Heinrich.

Foto: Mitarbeiter der Notaufnahme mit Dekan Magnus König (rechts), Bürgermeister Olaf Heinrich (links) und Chefarzt Dr. Thomas Motzek-Noé (dritter von rechts).

Weiterlesen

Neue Förderung für das TonYversum: Science Center Freyung erhält 1,355 Mio. Euro aus INTERREG

Als „wunderbares, vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“ bezeichnet Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich die Nachricht, dass die Stadt Freyung aus dem INTERREGProgramm Bayern-Tschechien eine Förderung von 1,355 Mio. Euro erhält.

Die Stadt hatte gemeinsam mit dem Science Center Techmania in Pilsen und mit der Regionalen Entwicklungsagentur RERA mit der Stadt Budweis den Antrag eingereicht. Inhalt ist die Attraktivitätssteigerung bestehender Science Center und die Errichtung einer entsprechenden Wanderausstellung in Böhmen sowie der Aufbau des Science Centers in Freyung, um den Tourismus und das immaterielle Kulturerbe Musik und Klang grenzüberschreitend zu stärken. Das Gebäude in der Freyunger Schulgasse wird aktuell vom Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) für die Bayerische Landesausstellung 2026 „Musik in Bayern“ vorbereitet. Wie bei allen Landesaustellungen ist die gastgebende Kommune dafür zuständig das Gebäude zur Verfügung zu stellen. Das HdBG konzipiert die Landesaustellung und setzt diese um. Dafür wurden Innenarchitekten und Designer beauftragt und ein ansprechendes Ausstellungskonzept erarbeitet. Durchschnittlich investierte das HdBG die letzten Jahre pro Landesaustellung deutlich über 2 Mio. Euro, die aus dem Staatshaushalt stammen.

Nach Landesausstellung: Science Center

Der Freyunger Stadtrat hat bereits in der Bewerbung zur Bayerischen Landesausstellung die Weiternutzung des Gebäudes bedacht. Nach dem Ende der Landesausstellung sollen die Räume ab 2027 als Science Center mit dem Namen TonYversum genutzt werden.. „Eines der Vorbilder ist das seit einigen Jahren bestehende, erfolgreiche Xperium in Sankt Englmar. Gemeinsam hat der Stadtrat dieses besucht und festgestellt: So ein Angebot, das alle Generationen anspricht und nicht nur, aber auch als Schlechtwettereinrichtung für Familien perfekt geeignet ist, kann unsere Stadt deutlich aufwerten“, erläutert Bürgermeister Heinrich. Um die Ausstattung des Gebäudes, welches großzügig von der Städtebauförderung gefördert wird, finanzieren zu können, hatte die Stadt Freyung ursprünglich einen Antrag auf LEADER-Mittel gestellt. 375.000 Euro wurden durch die lokale LEADER-Aktionsgruppe eingeplant. Bei einem Fördersatz von rund 50 % entspräche dies einer Investition von rund 650.000 Euro, die für Experimente, Innenarchitektur, Technik usw. zur Verfügung stünde. Herbert Unnasch, Geschäftsführer der Stadt Freyung Veranstaltungs gGmbH, hatte im vergangenen Jahr die Idee, eine grenzüberschreitende Kooperation ins Auge zu fassen. „In Budweis und in Pilsen gibt es bestehende Einrichtungen, die ein großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit Freyung haben. Über die letzten Monate habe ich die Kontakte geknüpft. Daraus ist ein Förderantrag entstanden, der Anfang Dezember in Lipno im INTERREG-Begleitausschuss beraten wurde. Nun haben wir es schriftlich: Wir erhalten die Förderung!“, freut sich Unnasch. Gemeinsam mit Roland Pongratz, dem Inhaber des Büros „Kultur und Konzept“ und musikalischen Leiter der Volksmusikakademie, bereitet er aktuell den städtischen Part der Landesausstellung 2026 vor. Beide sind auch bemüht, möglichst viele Synergieeffekte zwischen der Landesausstellung und der Folgenutzung als „Mitmachmuseum“ zu haben. Das Thema Nachhaltigkeit ist auch im aufwändigen Ausstellungsbau ein aktuelles Thema. Pongratz ist auch für das Feinkonzept zuständig, das über das Konversionsmanagement gefördert wird und bis zum Jahresende in einem ersten Entwurf vorliegen soll. „Die Verknüpfung aus einer frühzeitigen Planung der Landesausstellung unter Berücksichtigung der Belange des Science Centers ist wirklich einzigartig. Dies hat uns Dr. Peter Wolf der stellvertretende Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte bei der öffentlichen Veranstaltung im TonYversum deutlich bestätigt“, so Herbert Unnasch.

Förderantrag offiziell genehmigt

Wie Bürgermeister Olaf Heinrich erläutert, umfasst der nun geförderte INTERREG - Antrag folgende Projektschritte: Das gesamte geförderte INTERREG-Projekt mit Pilsen und Budweis hat ein Gesamtvolumen von 3,26 Mio. Euro, das die Stadt Freyung als Leadpartner verantwortet. Die Projektlaufzeit beginnt am 01. Januar 2026 und dauert 3 Jahre. Für Investitionen und Aktivitäten der Stadt Freyung sind im Projekt 1,695 Mio. eingeplant, die mit 80% bezuschusst werden. Wesentlicher Bestandteil der Projektförderung sind die Planungsarbeiten und die Umsetzung für Szenografie, Grafik und Innenausbau. Zentraler Projektteil ist die Ausstattung mit 100 Exponaten auf rund 800 qm Ausstellungsfläche im künftigen Science Center. Zudem sind eine gemeinsame Wanderausstellung, zahlreiche grenzüberschreitende Veranstaltungen und Marketingaktivitäten wichtige Projektinhalte. Im Mai 2027 soll das Science Center TonYversum eröffnet werden.

LEADER-Mittel können neu eingeplant werden

Ein positiver Nebeneffekt der hohen INTERREG-Förderung ist, dass die Stadt Freyung nun die bereits in Aussicht gestellten und eingeplanten LEADER-Fördermittel zurückgeben kann. „Das Geld verbleibt in unserem Landkreis. Ich freue mich, dass nun wieder Finanzressourcen zur Verfügung stehen, die Projekte in anderen Kommunen in unserer Heimat möglich machen!“, unterstreicht Olaf Heinrich, der selbst Mitglied der LEADERAktionsgruppe im Landkreis Freyung-Grafenau ist.

Weiterlesen

Mit Liedern, Briefen und viel Herzlichkeit empfangen - Bürgermeister Heinrich besucht Freyungs Kinderbetreuungseinrichtungen

Wenn Kinderaugen leuchten, Weihnachtslieder durch die Räume klingen und kleine Hände selbstgemalte Briefe überreichen, dann ist wieder Weihnachtszeit – und Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich unterwegs zu einem seiner liebsten Termine des Jahres. Kurz vor dem Fest besuchte er die Kindergärten, Kinderkrippen und Tagespflegeeinrichtungen der Stadt und wurde überall mit großer Herzlichkeit empfangen.

Schon beim Eintreten war spürbar: Dieser Besuch ist für die Kinder etwas ganz Besonderes. Mit Liedern, Tänzen, kleinen Krippenspielen und viel Stolz begrüßten sie den Bürgermeister. Es wurde gemeinsam gesungen und natürlich durfte dabei der Klassiker „In der Weihnachtsbäckerei“ nicht fehlen. Dr. Olaf Heinrich sang mit, lachte mit und nahm sich Zeit für Gespräche mit den Kindern. Die Vorfreude auf Weihnachten war überall greifbar. Eifrig erzählten die Kinder dem Bürgermeister von ihren Wünschen an das Christkind: ein Lego-Lamborghini, Puppen, Spiele, ein Feuerwehrauto – und noch so vieles mehr. Manche waren ein wenig schüchtern, andere mutig und neugierig, stellten Fragen oder zeigten stolz ihr Lieblingsspielzeug.

Als kleines Weihnachtsgeschenk hatte der Bürgermeister für alle Kinder einen Christstollen dabei, der die Überraschung perfekt machte. Neben den Begegnungen mit den Kindern war es Dr. Olaf Heinrich ein großes Anliegen, auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Einrichtungen seinen Dank auszusprechen. „Kinder sind unsere Zukunft. Mit wie viel Herz, Geduld und Engagement hier jeden Tag gearbeitet wird, verdient größte Anerkennung“, betonte der Bürgermeister. Die Besuche nutzt er bewusst auch, um zuzuhören, sich auszutauschen und ein Gespür dafür zu bekommen, wie es in den Einrichtungen gerade läuft.

Die Stadt Freyung ist in Sachen Kinderbetreuung hervorragend aufgestellt. Eltern können aus sieben unterschiedlichen Einrichtungen wählen: dem Kindergarten St. Anna, dem Kindergarten St. Josef, dem Kindergarten Kreuzberg, der Kindertagesstätte Freyunger Strolche, der Großtagespflege Winkelbrunn, dem Waldkindergarten sowie der Wiesenkrippe Geyersberg. Insgesamt stehen 291 Betreuungsplätze zur Verfügung – vom Baby bis zum Schulkind. Diese Vielfalt ist ein großer Gewinn für Familien und ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt. Gute Kinderbetreuung ermöglicht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, macht Freyung attraktiv für junge Familien und stärkt zugleich die Zukunftsfähigkeit der Region. „Eine Stadt, in der sich Kinder wohlfühlen, ist eine Stadt mit Zukunft“, so Heinrich. Für den Bürgermeister sind diese vorweihnachtlichen Besuche jedes Jahr ein echtes Herzensanliegen. Wenn ihn Kinder mit einem fröhlich begrüßen, keine Berührungsängste haben, wird deutlich, wie nah Politik hier am Menschen ist. Die Begegnungen voller Lachen, Staunen und Wärme zeigen eindrucksvoll, wie lebendig, familiär und liebevoll Kinderbetreuung in Freyung gelebt wird.

Weiterlesen

Rathaus und städtische Einrichtungen über die Feiertage geschlossen

Die Stadt Freyung informiert: Das Rathaus sowie alle dazugehörigen Einrichtungen bleiben über die Weihnachts- und Neujahrszeit geschlossen. Die Schließzeit erstreckt sich von MIttwoch, 24. Dezember 2025 bis einschließlich Dienstag, 06. Januar 2026. Der reguläre Dienstbetrieb beginnt wieder am Mittwoch, 07. Januar 2026.

Ausgenommen davon sind das Bürgerbüro/Wahlamt sowie die Touristinformation. Diese sind zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.

Im Standesamt (09:00 - 12:00 Uhr), Wasserwerk, Klärwerk und Bauhof wird ein werktäglicher Notdienst eingerichtet.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten Start ins neue Jahr.

Weiterlesen

Von „schiachen“ Christbäumen und einer Dampflok auf Abwegen

Stadtpfarrer Magnus König und Bürgermeister Olaf Heinrich lasen im Schramlhaus

Dass der Freyunger Stadtpfarrer Magnus König vorzügliche Predigten gestaltet und Bürgermeister Olaf Heinrich ein exzellenter Redner ist, weiß man. Aber wie würden sich der Dekan und das Stadtoberhaupt als Vortragende bei für sie eher ungewohnten adventlichen Veranstaltungen schlagen? Der Besucherandrang im Schramlhaus war groß, die Erwartungen hoch. Sylvia Heinrich, die zusammen mit Roland Pongratz die Veranstaltungsreihe organisiert, freute sich natürlich sehr über die jeweils komplett ausgebuchte „Stube“. Und gleich vorweg: Die beiden Prominenten machten ihre Sache ausgezeichnet.

 

Es waren vorwiegend heitere und unterhaltsame Adventsgeschichten, die Pfarrer Magnus am ersten Abend der Reihe „Gmiatliche Stund´ im Schramlhaus“ vortrug. Wobei sich hinter den amüsanten Texten durchaus auch die ein oder andere Adventsbotschaft verbarg.

Dabei orientierten sich manche Geschichten eng an der Lebenswirklichkeit des Publikums. Wer von uns kennt nicht die Tücken und Fallstricke, die ein Christbaumkauf mit sich bringen kann. Bei den Diskussionen über das Aussehen des Christbaums geriet schon so mancher Familienfriede bedenklich ins Wanken: Mal ist der Stamm zu krumm, dann fehlt hier und dort ein Ästchen, mal ist der Baum zu buschig, mal zu schmächtig. Man will eben den perfekten Christbaum im Wohnzimmer stehen haben. Und genau darum ging es in der Geschichte vom „unperfekten Christbaum“, nämlich um das Streben nach äußerer „christbäumlicher Vollkommenheit“. Dass sich jedoch gerade im Unperfekten das eigentlich Wertvolle und Liebeswerte verbergen kann, wollte die von Magnus König ausgewählte Geschichte vermitteln. Schließlich kam Christus zu uns Menschen, obwohl wir alles andere als perfekt sind. Angesichts dieser Einsicht kann – und sollte - man auch einen vermeintlich „schiachen“ Christbaum mit anderen Augen sehen. Pfarrer Magnus König trug die einzelnen Geschichten lebendig und kurzweilig vor. Wunderbar und stimmungsvoll musikalisch umrahmt wurde die Lesung durch die bekannte Musikpädagogin Anna Falkner an der Zither.

Den zweiten Abend gestaltete Bürgermeister Olaf Heinrich, zusammen mit dem großartigen Dominik Hilgart an der Gitarre. Letzterer sang jeweils auch adventliche Volkslieder, und zwar „echte“, bodenständige, keine kitschigen „Jingle-Bells“-Verschnitte. Bei den Texten entschied sich Olaf Heinrich ebenfalls für überwiegend heitere Geschichten. Er trug die Texte, die durchaus auch zum Nachdenken anregten, sehr souverän, launig, mit viel Augenzwinkern vor. Eine der Geschichten sorgte dann beim Publikum für ungläubiges Staunen und Kopfschütteln. Dabei handelte es sich um eine wahre Begebenheit: Im Dezember 1947 fuhr eine Dampflok mit Waggons auf den tief verschneiten Bahnhof von Bodenmais ein. Der Bahnhofsvorstand regelte das Ganze: Die Lok bekam eine Verschnaufpause im Lokschuppen, der Lokführer gönnte sich ein Nickerchen im Bahnhof. Währenddessen fiel dem Bahnhofsvorstand, wie auch anderen Bahnmitarbeitern, ein, dass sie noch Christbäume besorgen müssten. Aber wie sollten sie zu den Waldungen hinkommen, wo sie die Christbäume absägen wollten? Sie fassten einen kühnen Plan: Mit der Lok! Der Vorsteher, der ein bisschen Lok fahren konnte, und die Mitstreiter kaperten nun quasi die Lok und dampften los. Am höchsten Punkt der Strecke machten sie Halt, um die Bäume zu besorgen. Schnell die Druckluftbremse aktiviert, abgestiegen und raus in den Wald. Als sie zurückkamen, war die führerlose Lok weg. Die Bremse hatte schlapp gemacht. Die entsetzten und verblüfften Eisenbahner begaben sich auf die Suche. Sie fanden das ausgebüxte Ungetüm schließlich auch. Nach dem steilen Gefälle war der alleingelassenen Lok am tiefsten Punkt der Strecke wortwörtlich der Dampf ausgegangen. Nach einem sieben Kilometer langen Höllenritt bergab. Die Eisenbahner waren erleichtert, sie bekamen sogar ihre Christbäume noch. Mit Volldampf in den Heiligen Abend quasi. Mit einem Lied von Wolfgang Ambros beschloss Dominik Hilgart den sehr gelungenen und stimmigen Abend.

Weiterlesen

Der Bayerische Rundfunk bei den Woidschratzln in Freyung

Waldkindergarten „Wolfsteiner Woidschratzl“ und die Wiesenkrippe „Wolfsteiner Wiesenkäferl“ verkauften Geburtstagskalender für den guten Zweck

„Freude schenken – Sternstunden ermöglichen!“ - Unter diesem Motto starteten der Waldkindergarten und die Wiesenkrippe eine besondere Aktion: Liebevoll gestaltete Geburtstagskalender wurden verkauft und die Einnahmen kamen vollständig der Aktion Sternstunden zugute, die sich seit Jahren für Kinder in Not einsetzt. Dies blieb auch beim Bayerischen Rundfunk nicht unbemerkt. Unbedingt wollte die Redaktion über das Engagement der Woidschratzl berichten und dabei ausschließlich die Kinder zu Wort kommen lassen.

Es sind übrigens über 1000 Euro für die Aktion Sternstunden zusammen gekommen!

Der süße Radiobeitrag ist hier zum Nachhören: https://www.waldkindergarten-freyung.de/de/daten/mitschnitt_waldkindergarten.mp3
Weiterlesen

Archiv