April 2022 - Stadt Freyung

Für mehr Schulweg-Sicherheit: Ab sofort neue Verkehrsführung in der Jahnstraße

Die Stadt Freyung als zuständige Straßenverkehrsbehörde hat mit verkehrsrechtlicher Anordnung vom 07.02.2022 eine Verkehrsbeschränkung mit Verkehrszeichen 260 und Zusatzzeichen „An Schultagen von 7-14 h“ für die Jahnstraße angeordnet. Eine entsprechende Presseveröffentlichung erfolgte in der Lokalausgabe der PNP am 22.03.2022. Zweck dieser Beschilderung ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bereich der Schulanlagen.

Die Polizeiinspektion Freyung wies seit der Aufstellung des neuen Verkehrszeichens durch Präsenzstreifen im Bereich der Mittelschule/Hallenbad die Verkehrsteilnehmer auf die neue Beschilderung hin. Es wurde jedoch dennoch weiterhin täglich festgestellt, dass Fahrer von Kraftfahrzeugen weiterhin versuchen, die nunmehr gesperrte Straße aus Richtung St.-Gunther-Straße zu befahren. Sei es aus Unwissenheit, Unachtsamkeit oder anderen Gründen, ändert dies nichts an der Tatsache, dass gegen das Verkehrsverbot verstoßen wurde.

Bislang verblieb es bei mündlichen Ermahnungen zu einem Verkehrsverstoß, welcher eine Ahndung von 50 Euro laut Bußgeldkatalog vorsieht (Kennzahl 141167).

Die Stadt Freyung appeliert daher nochmals eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer das Einfahrverbot aus Richtung St.-Gunther-Straße in die Jahnstraße zu beachten. Die Polizeiinspektion Freyung beabsichtigt nunmehr ab der Kalenderwoche 14, beginnend mit Montag, den 04.04.2022, festgestellte Verkehrsverstöße konsequent durch Aussprechen eines Verwarngeldes zu ahnden.

Wir bitten daher auch die Schulverwaltung der weiterführenden Schulen, die Schülerinnen und Schüler auch auf die Verpflichtung zu verkehrskonformen Verhalten hinzuweisen. Straßenquerungen, ohne auf den Verkehr zu achten, sind leider an der Tagesordnung und verschärfen ihrerseits die Verkehrssituation.

Es wäre daher wünschenswert, durch gegenseitige Vor- und Rücksicht aller verkehrsteilnehmenden Personen, speziell im genannten Bereich des Schulzentrums, wie auch im gesamten Schulumfeld der weiterführenden Schulen, zu einer Entspannung der Situation beizutragen.

 

Stadt Freyung

Bauamt

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Hundehaufen sind ein Problem

Auch in Freyung gibt es das große Problem mit Hundehaufen auf Gehwegen, Straßenrändern, Wiesen, Weiden und vor allem im städtischen Abwassersystem. Oft wird vergessen, welche Gefahren von diesen Hinterlassenschaften ausgehen können. 

Für Gehbehinderte stellt Hundekot eine Unfallgefahr dar. Blinde, Sehschwache und Rollstuhlfahrer können den Hundehaufen oft nicht ausweichen und kommen dadurch in direkten Hautkontakt. Kot kann auch ein Infektionsrisiko sein, wobei Kinder und abwehrgeschwächte Erwachsene besonders gefährdet werden.  Daneben besteht aber auch die Gefahr, dass sich Kühe – aber auch andere Tiere wie Pferde, Schafe oder Ziegen – mit den Parasiten infizieren, wenn sie Hundekot durch Ihr Futter aufnehmen. Der Hund trägt Parasiten und deren Eier in sich, ohne dass das von außen zu erkennen ist. 

Da Felder und Wiesen Privatgrund sind, ist das Betreten der Grundstücke auch für das Haustier verboten. Kot hat im Futter von Lebensmittel produzierenden Tieren nichts verloren.

Diese Gefahren können durch das Verwenden von Hundekotbeutel (welche in den dafür vorgesehenen Behältern entsorgt werden sollten) und durch das Anleinen des Hundes erheblich verringert werden.

Daher bitten wir Sie um Ihre Mithilfe und um die Benutzung von Kotbeutel und Leinen, damit schützen wir die Tiere, unsere Kinder und uns selbst vor Infektionen.

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HENNE, LAMM und KÜKEN - wo verstecken sich die lustigen OSTERTYPEN? Suchspiel der Werbegemeinschaft und der Stadtjugendpflege Freyung

Geht durch die Freyunger Innenstadt, sucht Hennen oder Küken oder Lämmer in den Schaufenstern der Werbe- und Wirtegemeinschaft und findet die richtige Anzahl.

Ausgefüllten Lösungszettel bis 24. April 2022 in den Briefkasten des Mehrgenerationenhauses werfen oder an folgende Adresse schicken:

Stadtjugendpflege Freyung, Melanie Haselberger, Böhmerwaldstr. 1, 94078 Freyung

Es können Kinder und Jugendliche von 3 bis 17 Jahren mitmachen! 

Gewinne: Gutscheine von Mc Donald´s, Eis Lido und Cineplex

Infos zum Spiel erhalten Sie bei unserer Stadtjugendpflegerin, Melanie Haselberger (Tel.: 08551/9139816, Mail: stadtjugendpflege-freyung@web.de

Die Teilnahmezettel zum Ausdrucken finden Sie hier: 

Teilnahmezettel Ostergewinnspiel 2022

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Waldkindergarten: Weitere Hütte am Geyersberg wurde eingeweiht

Der Freyunger Waldkindergarten hat sich „ganz außergewöhnlich entwickelt“, findet Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, denn nachdem im Jahr 2016 die „Wolfsteiner Woidschratzl“ am Geyersberg angefangen haben, musste nun bereits wegen der hohen Nachfrage eine zweite Gruppe her. Und obwohl die Kinder zwischen drei und sechs Jahren ganz überwiegend draußen im Wald unterwegs sind, so brauchen sie doch für Schlechtwetter und die kalte Jahreszeit eine Hütte zum Aufwärmen. Diese zweite Hütte konnte am 25. März inklusive kirchlichem Segen eingeweiht werden.
Der Bürgermeister begrüßte in kleinem Rahmen im Freien Stadtpfarrer Magnus König und den evangelischen Pfarrer Thomas Weinmair, einige Stadträte, die Kindergartenleiterin Pia Meier mit ihrem Team sowie eine Delegation an Kindern. Auch die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, Vertreter von Jugendamt und Elternbeirat sowie Vertreter der am Bau beteiligten Firmen waren gekommen. Mit 81.000 Euro Gesamtkosten für den Bau wurde „effizient gearbeitet“, so Heinrich. Er dankte auch seinen Mitarbeitern in der Verwaltung, dass sie dieses Vorhaben trotz aller anderen aktuellen Aufgaben so engagiert umgesetzt haben. Unter den Gästen waren auch die Leiterinnen der weiteren Kindergärten in Freyung, die unter kirchlicher Trägerschaft stehen, was die gute Zusammenarbeit unterstreiche, so Heinrich. Als ein „Zeichen wie gut das Miteinander in der Stadt funktioniert“ sah er die unkomplizierten Grundstücksverhandlungen mit den Besitzern. Christl Kern, auf deren Grundstück die erste Woidschratzl-Hütte erbaut wurde, war zur Feierstunde gekommen, Maria Wolz aus Heidenheim, der das Grundstück gehört, auf dem die neue Hütte entstand, konnte wegen der Entfernung nicht anreisen. „Ohne Ihr Entgegenkommen wäre das nicht möglich gewesen“, bedankte sich Heinrich.
Die Stadt wolle mit einem vielfältigen pädagogischen Angebot auf die Bedürfnisse von Familien eingehen. „Zum einen, weil die Zahlen steigen und wir weitere Plätze brauchten, zum anderen aber auch, um uns für breitere Interessen aufzustellen.“ Denn immer mehr werde das Waldkindergarten-Modell nachgefragt. Für den Bürgermeister, dessen Sohn selbst bei den „Woidschratzln“ ist, auch verständlich: „Gerade in unserer digitalen Welt ist es für die Kinder und ihre Entwicklung sehr gut, wenn sie einen Großteil ihrer Zeit draußen in der Natur verbringen und dort viele erste Erfahrungen machen.“
Ebenso wollte es Heinrich als klares Signal verstanden wissen, dass der Stadtrat bei seinen Entscheidungen der letzten Jahre immer mehrere Säulen der Stadtentwicklung im Blick habe. „Wir wollen unsere Stadt attraktiv machen und für die Zukunft aufstellen, aber wir vergessen auch nicht unsere zentralen Aufgaben, zu denen eben neben der Infrastruktur allgemein auch das pädagogische Angebot gehört.“ Dies sei „wie ein Mensch, der auf zwei Beinen steht“ und nur so vorankommt.
Von den Menschen, die laut der Bibel zu Jesus kamen, um ihre Kinder segnen zu lassen, berichtete im Anschluss der evangelische Pfarrer Thomas Weinmair. „Die Jünger sagten zu den Müttern, dass sie gehen sollten, weil sie glaubten, dass sich Jesus von den Kindern gestört fühle“, so der Pfarrer. „Doch Jesus sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen, denn ihnen gehört das Himmelreich.“ Drei Lehren könne man aus der Geschichte ziehen: „Erstens, dass wir dranbleiben sollen, wenn wir etwas wirklich wollen. Zweitens, dass die Kinder unsere Vorbilder sind, weil sie keine Kraftmeierei betreiben, sondern einfach vertrauen. Und drittens, dass es uns Mut machen soll, unter Gottes Schutz zu stehen“, erklärte Weinmair den Kindern. Damit die neue Hütte für die Kinder ein Ort des fröhlichen Lernens sei und ein Ort, an dem man die Gegenwart Gottes spüre, spendeten die beiden Pfarrer den Segen. „Stehe allen, die hier arbeiten, in Ihrer Aufgabe bei“, so Magnus König. Dem Kindergartenteam überreichten sie ein Glaskreuz. „Daran seht ihr, dass Jesus immer da ist und euch gern hat“, schloss der Stadtpfarrer und die Kinder selbst bekamen vom Bürgermeister zum Abschluss Blumen geschenkt. Mit dem Lied „Ich bin ein Waldkind“ hatten sich diese bereits zuvor für die neue Hütte bedankt und gleichzeitig auch erklärt, was das Besondere an ihnen ist: Das gemeinsame Lernen mit und in der Natur.
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