Oktober 2015 - Stadt Freyung

Die erste Volksmusikakademie Bayerns wird im Langstadl in Freyung realisiert

In Freyung entsteht gerade die erste Volksmusikakademie Bayerns. Von dem ursprünglichen Plan, die Akademie im denkmalgeschützten Ortingerhaus unterzubringen, musste man vor kurzem aus Platzgründen Abstand nehmen. Nun stimmte der Freyunger Stadtrat für die Konkretisierung der Pläne, die Volksmusikakademie im historischen Langstadl zu realisieren.

Auf der Suche nach einem neuen Zuhause für die Volksmusikakademie Bayern, wurde in den vergangenen Wochen der historische Langstadl im Stadtzentrum von Freyung als mögliche Gebäudlichkeit unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: alle an der Planung beteiligten Personen bewerten den Standort als sehr gut für das Projekt. Gestern Abend wurden dem Freyunger Stadtrat nun die neuen Pläne für die Volksmusikakademie Bayern vorgestellt.

Der Langstadl hat eine Grundfläche von über 1000 Quadratmetern und soll dreistöckig ausgebaut werden. Damit ist genügend Platz vorhanden um das benötigte Raumprogramm für die Volksmusikakademie umzusetzen. Im Erdgeschoss des Langstadls befindet sich ein beeindruckendes Gewölbe, das künftig als Bierstüberl dienen soll. Außerdem sind im Erdgeschoss das Foyer, das Sekretariat, die Küche und der große Probensaal geplant. Im ersten Stock werden die Seminar- und Übungsräume zu finden sein. Das Dachgeschoss wird im Zuge der Baumaßnahmen für die Volksmusikakademie bereits ertüchtig, jedoch noch nicht final ausgebaut. So können hier, je nach Bedarf, in ein paar Jahren nochmal ein Saal oder weitere Übungsräume entstehen.

Um den hohen Anforderungen an Akustik, Schalldämmung und Raumklima gerecht zu werden, favorisieren die Planer ein sogenanntes Haus-in-Haus-System für die Volksmusikakademie. Dabei wird innerhalb der bestehenden Außenmauer in einem Abstand von circa 80 Zentimetern eine zweite Mauer eingezogen. Der Zwischenraum soll für eine gute Luftzirkulation und genügend Schalldämmung sorgen. Somit werden die Anwohner nicht durch das Musizieren gestört und die Musiker nicht durch den Lärm der vorbeiführenden Langgasse.

Das Haus-in-Haus-System bedeutet auch, dass die jetzige Fassade des Langstadls mit dem charakterlich typischen Granitsockel und dem Fachwerk größtenteils erhalten bleiben kann. Lediglich Fensteröffnungen müssen in die Fassade des seit circa 1840 bestehenden, ortsbildprägenden Gebäude eingefügt werden.

Die neuen Pläne für die Volksmusikakademie sehen außerdem vor, dass gegenüber dem Langstadl ein Übernachtungshaus mit 30 Betten entsteht. Der Langstadl und das Bettenhaus sollen durch einen Laubengang miteinander verbunden werden, so dass eine Art Vierseithof mit Innenhof entsteht. Der zweistöckige Bettentrakt soll Einzel- und Doppelzimmer enthalten und äußerst schlichte Schlafmöglichkeiten anbieten.

Auf dem an den Langstadl und das Übernachtungshaus angrenzenden Areal, dem Langgarten, steht außerdem ein Feuerwehrhaus, das nicht länger genutzt wird. Auch dieses Gebäude soll Teil des Gesamtkonzeptes werden und könnte beispielsweise für die Übernachtungszimmer der Seminarleiter ausgebaut werden. Das großzügige innerstädtische Gelände bietet auch ansonsten zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten – ein zusätzlicher Pluspunkt für den Langstadl als Standort für die Volksmusikakademie.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei den Planungen ist, dass die Volkmusikakademie und das Übernachtungshaus nicht in Wettbewerb zu bestehenden Gastronomie- und Beherbergungsangeboten treten. Daher wird die Küche der Akademie lediglich für die Möglichkeit eines Caterings ausgelegt, das bei Bedarf von regionalen Betrieben übernommen werden soll. Das Übernachtungshaus ist notwendig, da bei einer Vollbelegung der Volksmusikakademie mit bis zu 80 Personen, kein Beherbergungsbetrieb in der Innenstadt so viele Personen kostengünstig unterbringen kann. Die Übernachtungsmöglichkeit im Bettenhaus der Volksmusikakademie steht nur Seminarteilnehmern zur Verfügung.

Durch die Aufnahme eines Bettentraktes in die Planungen, können die Räumlichkeiten der Volkmusikakademie in belegungsschwachen Zeiten, zum Beispiel den Sommerferien, an Jugendgruppen vermietet werden. Die Anzahl der 30 Betten ist auch darauf ausgerichtet.

Fraktionsübergreifend erhielten die Pläne für die Volksmusikakademie im Langstadl ein großes Lob und deren Konkretisierung wurde der Stadtverwaltung einstimmig in Auftrag gegeben.

Nun müssen bis Anfang Dezember die detaillierten Pläne sowie die dazugehörige Kostenschätzung bei der Regierung von Niederbayern eingereicht werden. Der Baubeginn für die erste Volksmusikakademie Bayerns in Freyung soll dann bereits 2016 erfolgen.

Für das Ortingerhaus, in dem die Volksmusikakademie ursprünglich geplant war, wünscht sich die Stadtverwaltung eine schnellst mögliche Sanierung. Nach mehreren öffentlichen Ausschreibungen, ist man deshalb nun mit einem privaten Interessenten in vertieften Gesprächen.

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Die Eishalle Freyung öffnet

Ran an die Kufen, rauf aufs Eis! Am Dienstag, 03.11.2015 öffnet die Eishalle in Freyung/Solla ihre Türen. Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise für die neue Saison 2015/2016 finden Sie ab sofort HIER.

 Wir wünschen viel Vergnügen!

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Das Herbstferienprogramm der Stadtjugendpflege

Spiel, Spaß und Spannung mit der Stadtjugendpflege Freyung gibt es auch wieder in den bevorstehenden Herbstferien.

Und hier geht es zum Programm!

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10 Jahre VIA NOVA Bayern - Böhmen - Österreich. Weitergehen voll Mut, Kraft, Liebe und Besonnenheit!

Unter diesem Motto feierte der Verein Europäischer Pilgerweg VIA NOVA mit Vertretern aus Kirche, Politik und vielen Pilgern am 26. September sein 10jähriges Bestehen am Kloster Schweiklberg in Vilshofen. Bei einer ökumenischen Andacht unter der Leitung von Abt Rhabanus Petri OSB Schweiklberg und Dekan Dr. Wolfgang Bub, Evangelisches Dekanat Passau, dankte man gemeinsam für die zurückliegenden erfolgreichen Pilgerjahre. Die VIA NOVA-Gemeinschaft geht nun mit Mut, Kraft, Liebe und Besonnenheit in die kommenden Jahre.

In Sternwanderungen trafen Pilgergruppen aus allen Richtungen in Schweiklberg ein. Auch aus Freyung machte sich eine Gruppe von 12 Pilgern unter der Leitung von Angela Wimmer auf den Weg und traf nach vier Tagen in Schweiklberg ein. Zudem waren interessierte Bürger entlang der Pilgerroute Bayerischer Wald per Bus mit dabei. Sie trafen am 26.09. unter der Führung und spirituellen Begleitung von Pilgerwegbegleiter Wolfgang Matzke als weitere Gruppe aus dem Bayerischen Wald in Schweiklberg ein.
Mit besonderer Freude und einem kleinen Willkommenspräsent wurde Landrat Sebastian Gruber mit Miriam Scholz vom Ideengeber des Pilgerweges Hans Spatzenegger, und von Helga Grömer, Leiterin der Landvolkshochschule Niederalteich und 2. Vorsitzende des VIA NOVA-Vereins, in Schweiklberg begrüßt.
 

 
 
 
 
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