Februar 2016 - Stadt Freyung

Der neue „freyblick“ ist da!

Dieses Wochenende lohnt sich ein Blick in den Briefkasten ganz besonders: die neueste Auflage des „freyblick“ wird verteilt! Die Ausgabe steht ganz im Zeichen der „Volksmusikakademie in Bayern“ und enthält unter anderem ein Interview mit Dr. Michael Braun, Vorstand des Tourismusverbandes Ostbayern e.V. zum Thema.

Das Interview können Sie bereits hier nachlesen und zur gesamten Ausgabe des Volksmusikakademie-„freyblick“ kommen Sie unter nachfolgendem Link.

Viel Spaß beim Lesen!

freyblick: Das mediale Interesse, auch überregional, an der ersten Volksmusikakademie Bayerns ist groß. Zahlreiche Berichterstattungen begleiten das Projekt von Anfang an. Wurde die Gründung der ersten Volksmusikakademie Bayerns in Freyung auch von Ihnen und der ostbayerischen Tourismusbranche schon wahrgenommen?

Dr. Michael Braun: Eine außergewöhnliche Idee in einem außergewöhnlichen historischen Stadel. Die positive Entwicklung hin zu einer Volksmusikakademie, einmalig in Bayern, findet viele Interessenten, weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Freyung wird sich damit ein Alleinstellungsmerkmal schaffen und sich einen herausragenden Namen machen. Im Bayerischen Wald gibt es eine charakteristische volksmusikalische Tradition, viele Musik- und Gesanggruppen, Kapellen und Spielmannszüge. Freyung schafft mit der Volksmusikakademie eine bedeutsame Basis, dass diese Musiktradition weiterhin qualitativ gepflegt wird. Als Tourismusverband freuen wir uns über eine solche Initiative, die auch das touristische Profil der Region stärkt.

freyblick: Die Musikakademie Schloss Alteglofsheim hat rund 10.000 Besucher jedes Jahr. Diese Zahl wird auch in Freyung mittelfristig angestrebt. Dabei besteht selbstverständlich die Hoffnung, dass diese Besucher als Multiplikatoren fungieren und im Urlaub oder mit der Familie erneut die Region und den Bayerischen Wald besuchen. Sehen Sie hier Potential?

Dr. Michael Braun: Ganz klar, hier spielen viele Faktoren eine Rolle, die man bis hin zu einem grenzüberschreitenden Gedanken ausweiten kann. Zunächst genießen die Teilnehmer und Referenten die herrliche Natur des Bayerischen Waldes und das Leben in einer ländlichen Stadt. Sie können abschalten für ein intensives, gemeinschaftliches Musikerlebnis. Wer sich wohlfühlt, wird die Stadt, die Region auch weiterempfehlen und weitere Gäste nach sich ziehen. Daher ist das Konzept klug angelegt, dass nicht alles im Haus der Volksmusikakademie stattfindet, sondern Veranstaltungen, Übernachtung oder Essen auch außerhalb erfolgen. Denn der Austausch mit der örtlichen Bevölkerung und das Erleben des Umfeldes gehören zu einem Seminar.

freyblick: Die Gäste der Volksmusikakademie sollen sich nicht nur innerhalb der Akademie bewegen, sondern auch das kulturelle Leben vor Ort bereichern. Angedacht sind musikantenfreundliche Wirtshäuser, Konzerte, öffentliche Musikproben, etc. Dadurch können Volksmusik, Traditionen und unsere regionale Identität auch für touristische Gäste besser erlebbar gemacht werden. Denken Sie am Thema „Volksmusik, Heimat, Kultur, Kulinarik“ besteht aus touristischer Sicht Interesse?

Dr. Michael Braun: Es besteht nicht nur Interesse, gerade das macht uns aus. Eben startet bayernweit die touristische Kampagne „traditionell anders“. Die Einzigartigkeit Bayerns steht dabei im Mittelpunkt, die einzigartige bayerische Lebensart, die einzigartigen Bräuche sowie die einzigartigen überlieferten oder modern interpretierten Traditionen. Wichtige Themen, denn wer heute reist, sucht die Begegnungen mit den einheimischen Menschen. Man will nicht einfach irgendwo gewesen sein, sondern möchte mittendrin sein bei authentischen und unverwechselbaren Erlebnissen vor Ort. Menschen suchen in der globalen Welt wieder echtes Heimatgefühl, wollen Gastfreundschaft als Verbindung zu den Menschen erleben und entdecken alte Traditionen neu. Volksmusik, Heimat, Kultur und Kulinarik, das alles macht unsere bayerische Lebensfreude aus, die unsere Gäste so schätzen.

Zur gesamten Ausgabe des "freyblick" gehts hier!

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Präsentation der Bürgerversammlung „Ausbau Kreuzung B12 – Ort“

Am vergangenen Samstag fand im Freyunger Kurhaus eine Bürgerversammlung zu den Themen „Ausbau Kreuzung B12 – Ort“ und „Gewerbegebiet Ort“ statt.

Die Präsentation von Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich finden Sie zu Ihrer Information hier:

Zur Präsentation der Bürgerversammlung

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Geschäftsführer/in der KEB Freyung gesucht!

 
Die Diözese Passau sucht eine / einen Geschäftsführer/in der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Freyung. Die ausgeschriebene Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet zur Elternzeitvertretung bis voraussichtlich 31.07.2017 im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung mit 19,5 Stunden zu besetzen.
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Bürgerinformation zum Kreuzungsumbau in Ort

Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich lädt die gesamte Freyunger Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung ein. Am Samstag, dem 20. Februar wird er um 13.30 Uhr im Kurhaus Nebengebäude (neben dem Notariat) den geplanten Umbau des Unfallschwerpunktes an der Kreuzung von B12 und der Staatsstraße 2132 erläutern.
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Kreuzung in Ort wird umgebaut

Platzsparende, verkehrssichere und schnell umsetzbare Lösung gefunden

Freyung/München. Auf Vermittlung von MdL Max Gibis trafen sich Staatssekretär Gerhard Eck, Leitender Baudirektor Michael Jung als Vertreter der Obersten Baubehörde, Landrat Sebastian Gruber und Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich im Maximilianeum, um über einen zeitnahen Umbau der Kreuzung in Ort zu sprechen. Am Ende des Gesprächs entschied der für Bau zuständige Staatssekretär im Innenministerium, dass die vom Grafenauer Ingenieurbüro Wolf erarbeitete Variante zeitnah umgesetzt werden soll.

Im Vorfeld hatten die Vertreter aus dem Landkreis ausdrücklich darauf hingewiesen, wie wichtig eine Erhöhung der Verkehrssicherheit an dieser Stelle sei. Der jüngste Verkehrsunfall mit 10 verletzten Personen habe erneut deutlich belegt, wie dringend Umbauten durchgeführt werden müssten „Hier handelt es sich um einen extremen Unfallschwerpunkt, der baldmöglichst entschärft werden muss“, so Bürgermeister Olaf Heinrich.

Wie vom Freyunger Stadtrat in einem einstimmigen Beschluss gefordert ist nun eine Lösung gefunden worden, bei der der Flächenverbrauch minimiert wird. Gleichzeitig bleibt die Durchgängigkeit der Bundesstraße für den Fernverkehr erhalten. Dies entspricht auch den Wünschen der Obersten Baubehörde, die auf die besondere Bedeutung der B12 als Verbindung in Richtung Tschechien immer wieder hingewiesen hat. In der nun vorgesehen Variante wird eine kreisverkehrähnliche „Acht“ den Verkehr, auf ungefähr derselben Höhe auf der heute die B12 verläuft, abwickeln. Der Verkehr läuft über ein Brückenbauwerk unter dem tiefergelegt der Fernverkehr hindurchfährt.

Ortsteil Ort wird vom Verkehrslärm entlastet

Die nun gefundene und beschlossene Lösung wird einige große Vorteile haben. So ist sie nicht nur äußerst flächensparend, sie sorgt auch für einen deutlich verbesserten Schallschutz für die Bevölkerung in Ort. „Durch die Tieferlegung der Straße wird auf einer stattlichen Länge der Verkehr in einem Einschnitt verlaufen. Dies hat natürlich zur Folge, dass der Transitverkehr in Ort deutlich weniger zu hören sein wird“, freut sich Landrat Sebastian Gruber. Er hatte im Gespräch mit Staatssekretär Gerhard Eck mehrfach betont, dass neben einer umsetzbaren, wirtschaftlichen und platzsparenden Lösung auch der Zeitpunkt der Umsetzung größte Bedeutung habe.

Umsetzung in 2017 möglich

Staatssekretär Eck sagte in diesem Zusammenhang zu, dass wenn die Stadt im Rahmen eines Bebauungsplans noch im laufenden Jahr 2016 Baurecht schafft, die Baumaßnahme im nächsten Jahr angegangen und umgesetzt werden könne. „Die Mittel stehen dafür bereit. Wenn die Stadt den Bebauungsplan noch dieses Jahr auf den Weg bringt, ist der Kreuzungsumbau Ende des kommenden Jahres abgeschlossen“, freut sich MdL Max Gibis.

Neben dem nun vorgesehenen Aufstellen eines Bebauungsplans durch die Stadt Freyung läuft auch noch ein Planfeststellungsverfahren für den dreistreifigen Ausbau zwischen Freyung und Aigenstadl. Wie der Vertreter der Obersten Baubehörde berichtete, gebe es hier noch Diskussionen mit einem Anlieger. Sollte es gelingen auch diese noch offenen Fragen im laufenden Jahr zu klären, könne auch der Ausbau zwischen Aigenstadl und Freyung in den nächsten zwei Jahren angegangen werden.

Gewerbegebiet Ort war entscheidendes Argument

Bürgermeister Olaf Heinrich weist darauf hin, dass insbesondere der einstimmige Beschluss in Ort ein Gewerbegebiet auszuweisen der Schlüssel zur jüngst getroffenen Entscheidung gewesen sei. „Die Aufgabe der Stadt ist nun, schnellstmöglich den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet und die Kreuzung auf den Weg zu bringen. Nach meiner Einschätzung gibt es mit der nun getroffenen Lösung nur Gewinner. Ausdrücklich danke ich im Namen der Stadt dem Mitglied des Innenausschusses und örtlichen MdL Max Gibis, der in zahlreichen Terminen für die nun gefundene Lösung geworben hat und diese erst möglich machte“, betont der Freyunger Bürgermeister.

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