Freizeit - Stadt Freyung

Baumpflanzung am künftigen Gartenschaugelände am Geyersberg

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e.V. wurde vergangenen Donnerstag eine Silberlinde am zukünftigen Gartenschaugelände am Geyersberg gepflanzt.

Der Dachverband aller bayerischen Gartenbauvereine feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen mit einer Reihe von Aktionen und Veranstaltungen. Eine dieser Aktionen ist eine bayernweite Baumpflanzaktion, wobei alle 77 Gartenbau-Kreisverbände eine Silberlinde der Sorte „Brabant“ geschenkt bekommen haben. Auf Anregung von Herrn Franz Bogner, dem Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Freyung-Grafenau wurde dieses schöne Geschenk am Donnerstagnachmittag feierlich am Geyersberg in der Nähe des Funkturms gepflanzt. „Die Gemeinschaft der Verbände, die diesen Baum heute pflanzen, zeigt: wir freuen uns alle sehr auf die Landesgartenschau 2022 hier auf dem Geyersberg“ so der Hausherr Bürgermeister Dr. Heinrich.

Die Linde hat nun noch ziemlich genau 3 Jahre Zeit, sich bis zur Bayerischen Landesgartenschau 2022 prächtig zu entwickeln und dann den Besuchern ein schattiges Plätzchen mit herrlicher Aussicht zu bieten. Die Linde mit ihren herzförmigen Blättern steht seit jeher für Herzlichkeit, Wärme und Geborgenheit und bringt Menschen zusammen. Unter Linden trifft sich das Volk, feiert, singt und tanzt und somit ist es nicht verwunderlich, dass bei der Wahl des Standortes das künftige Gartenschaugelände am Geyersberg ausgesucht wurde. „Die gesamte Region freut sich auf die Landesgartenschau. Neben dem touristischen Aspekt soll es eine Veranstaltung für die Menschen unseres Landkreises sein. Ich wünsche mir, dass die Region die Gartenschau als ihr großes Fest wahrnimmt und das Gelände über die Gartenschau hinaus ein attraktives und anziehendes Erholungsgebiet bleibt. Das heutige Pflanzen der Silberlinde ist ein symbol-trächtiger Akt und versprüht Vorfreude.“ betonte Landrat Sebastian Gruber.

Als passenden Jubiläumsbaum hat der Bayerische Landesverband die Silberlinde gewählt, da sie einerseits die lange Tradition und die Verwurzelung des Verbandes und seiner Vereine mit der bayerischen Heimat verkörpert und sie andererseits aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit an Klimaveränderungen als „Zukunftsbaum“ gilt und ein wertvoller Baum für Insekten ist. „Wie schon bei unserer 125-Jahrfeier von mir ausgeführt, müssen die Gartenbauvereine und der Lan-desverband seine Angebote und Tätigkeiten ebenfalls an die Herausforderungen der gesellschaftlichen und umweltbedingten Veränderungen anpassen. Und ähnlich wie die Silber-Linde ein wertvoller Baum für Insekten ist, ist der Landesverband mit seinen Gartenbauvereinen auch in Zukunft wertvoll für den Erhalt einer intakten Natur- und Kulturlandschaft in Bayern.“ erklärte der Präsident des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, Hr. Wolfram Vaitl.

Teilnehmer:

Dr. Olaf Heinrich (1. Bürgermeister der Stadt Freyung)
Sebastian Gruber (Landrat Freyung-Grafenau)
Wolfram Vaitl (Präsident des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege)
Michael Weidner (1. Vorsitzender des Bezirksverbandes für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern)
Burgi Rodler (Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landespflege Freyung-Grafenau)
Franz Bogner (Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege Freyung-Grafenau)
Josef Kern (Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landespflege Freyung-Grafenau)
Karl Wiesmeier (Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landespflege Freyung-Grafenau)
Katrin Obermeier (Geschäftsführerin Freyung 2022 gGmbH)

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Meilenstein in der Stadtgeschichte -Freyunger Stadtrat beschließt Entwurfsplan der Freianlagen am Geyersberg

Der Freyunger Stadtrat hat am gestrigen Montag per einstimmigen Beschluss einen Meilenstein in der Stadtentwicklung verabschiedet.

Der Entwurf und die Kostenberechnung für das Leistungsbild Freianlagen (Daueranlagen) wurden beschlossen. Ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Bayerischen Landesgartenschau Freyung 2022 ist damit erreicht. „Nach intensiven Vorbereitungen, zahlreichen Grundstückskäufen und enger Abstimmung im Aufsichtsrat und Stadtrat geht es jetzt an die Umsetzung. Ich bin mir sicher: Wir bekommen eine außergewöhnliche Gartenschau und einen komplett sanierten attraktiven Ortsteil.“, so Bürgermeister Dr. Heinrich.

Christian Loderer vom Planungsbüro plancontext gmbh präsentierte im Rahmen der Stadtratsitzung den Entwurf und die zugehörige Kostenberechnung für das Leistungsbild Freianlagen (Daueranlagen). Die vom Stadtrat freigegebenen Kosten in Höhe von 7,4 Mio. € (Netto) beziehen sich laut Loderer auf die Maßnahmen der Freianlagen (Daueranlagen) am künftigen Gartenschaugelände inklusive der Baunebenkosten. „Zum heute geschlossenen Paket kommen noch die Investitionen im Bereich Hochbau und Verkehrsanlagen. Das Herzstück der Gartenschau ist nun jedoch auf dem Weg zur Umsetzung.“, betont der Freyunger Bürgermeister.

Die Summe von ca. 7,4 Mio. € beinhaltet unter anderem folgende Maßnahmen und Besuchermagnete: Die Freizeitschwerpunkte wie z.B. das Areal der ehemaligen GESA-Klinik erhalten Aussichtsterrassen in Form von großzügigen, promenadenartigen Aufenthaltsbereichen. Südlich des zukünftigen Hotelareals entsteht ein intensiv gestaltetes Band aus Regionalgärten mit hoher Aufenthalts- und Erholungsqualität. Dort werden regionaltypische, gärtnerische Themen inszeniert. Im Umfeld des Ferienparks entsteht mit dem Aktivpark ein für alle Generationen nutzbarer Bereich mit vielen Aktionsangeboten. Der Geyersberg wird spielerisch erklettert. Der Schwierigkeitsgrad nimmt kontinuierlich zu, so dass Kinder aller Altersgruppen und Erwachsene angesprochen werden. Ausgangspunkt der „Bergtour“ ist das Dach der neuen Tiefgarage. Auf dem begrünten Dach entstehen Spielbereiche. Von dort führt ein Weg zum umgestalteten vorhandenen Spielbereich im Wald und schließlich zur „Alm“, der aufgewerteten vorhandenen Spiel- und Veranstaltungswiese am Gipfel. Im Übergangsbereich zum Ferienpark sollen Trainingsstationen das Bewegungsangebot abrunden. Sie richten sich auch an Erwachsene.

Die Eigentümer des Ferienparks haben sich 2018 mit großer Mehrheit für eine Beteiligung an der Gartenschau ausgesprochen. Dadurch können die Außenanlagen des Ferienparks gestalterisch aufgewertet und der neu gestaltete Erschließungsbereich an das Rundwegesystem des Geyerbergs angebunden werden. Die Vorgartenbereiche werden modellhaft bepflanzt. An einigen Punkten wird die herrliche Aussicht auf die Umgebung und bis in die Alpen inszeniert. Zusätzlich zum Spielbereich entstehen auf dem Geyersberg auch „Labore“, die den Kindern und Jugendlichen die spielerische Naturerfahrung mit den unterschiedlichen Elementen ermöglichen.

Auch für die Aufwertung des Wegenetzes ist laut Loderer Budget eingeplant. Der Geyersberg wird durch Fuß- und Radwege mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden (weiter) erschlossen. Die Wege lassen sich individuell zu unterschiedlichen Rundwegen zusammenfügen. Entlang der Wege sind Rastbänke, Aussichtsbänke und Aufenthaltsorte mit eingeplant. „Der Geyerberg soll über die Gartenschau hinaus zum touristischen Anziehungspunkt im Bayerischen Wald werden. Gleichzeitig entsteht ein Erholungsraum für Freyung und die Region.“, so Herr Loderer.

Des Weiteren wurden noch optionale Maßnahmen, wie die Anlage eines Waldteiches und einer Waldbühne am westlichen Ende des Wiesenparkes in der Stadtratsitzung vorgestellt. Da hier noch die finanzielle, rechtliche und technische Umsetzbarkeit geprüft werden muss, sind die Kosten für diese Maßnahmen nicht in der Kostenberechnung enthalten. Die im Stadtrat vorgestellte Kostenberechnung ist Grundlage für die Förderanträge zur Gartenschau- und Städtebauförderung. Beide Förderprogramme haben einen Fördersatz von 60% der förderfähigen Kosten.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung erarbeiten die Planer im nächsten Schritt die Förderanträge, die ab Juni dieses Jahres eingereicht werden sollen. Neben der weiteren Planung und Realisierung der Daueranlagen wird von der plancontext gmbh das Ausstellungskonzept der Landesgarten-schau begleitet und entwickelt. Ziel der Stadt und der Planer ist durch verschiedene Aktionen und Attraktionen die Besucher der Landesgartenschau auch in die Innenstadt Freyungs zu locken.

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Neue Haltestellen und geänderte Betriebszeiten bei der FreYfahrt

Seit Mittwoch, 24. April 2019 gibt es beim flexiblen Bussystem freYfahrt neue Haltestellen und neue Betriebszeiten:

Zusätzliche Haltepunkte gibt es in Ringelai Brücke, um die Wanderer durch die Buchberger Leite zu transportieren, in Bierhütte (Bushaltestelle Ortsmitte), in Hinterschmiding (Bushaltestelle Dorfplatz), Vorderschmiding (Parkplatz Gasthof Breit), Sonndorf (Bushaltestelle Ortsmitte) und Kaining (Bushaltestelle Schmidinger Straße).

Es gelten folgende Betriebszeiten:

Montag, Mittwoch und Donnerstag von 09.00 - 13.00 Uhr

Dienstag 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 15.00 Uhr

Samstag von 08.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 15.00 Uhr

Nähere Infos unter www.freyfahrt-freyung.de!

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Freyung blüht auf

Pünktlich zum Frühlingsanfang lädt der Freyunger Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich alle Freyunger recht herzlich dazu ein, sich im Bürgerbüro des Freyunger Rathauses und in der Touristinformation der Stadt Freyung kostenfreie Blumensamen für Blühwiesen abzuholen. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Stadt Freyung zum Blühen zu bringen. Es sollen nicht nur städtische Flächen naturnah angelegt werden, sondern auch möglichst viele Privatgärten“, betont der Freyunger Bürgermeister. Die entstehenden, naturnahen Gärten und Balkone sollen nicht nur als Vorboten der Gartenschau dienen. Sie sollen vor allem den heimischen Insekten ausreichend Nahrung, sowie einen geeigneten Lebensraum bieten, was wiederum dazu beiträgt, die Artenvielfalt in der Region zu erhöhen. „Dieses Thema ist in meinen Augen zu Recht momentan in aller Munde. Wichtig ist mir vor allem: Wenn es um den Schutz von Bienen und Insekten aller Art geht, haben nicht nur die Bauern Verantwortung. Besser ist, wenn wir alle aktiv werden. Deswegen hoffe ich auf viele Bürger Freyungs, die in diesem Jahr selber Blühwiesen anlegen“, erklärt Heinrich.

Aus diesem Grund können bis Ostern Tütchen mit Blumensamen im Freyunger Rathaus und der Touristinformation abgeholt werden. Die Samen können ab April ausgesät werden. Dann blüht und summt es vielleicht schon ein paar Monate später überall in Freyung.

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Entscheidung beim Realisierungs- und Ideenwettbewerb gefallen

Freyung. Zwei weitere, wichtige Meilensteine auf dem Weg zur Bayerischen Landesgartenschau Freyung 2022 sind erreicht. Am 26. Februar wurde die Freyung 2022 gGmbH offiziell im Notariat in Freyung gegründet. Gesellschafter der gGmbH sind die Bayerische Landesgartenschau GmbH und die Stadt Freyung. Im Anschluss an die notarielle Beurkundung unterzeichneten Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, Dagmar Voß (Geschäftsführerin der Bayerischen Landesgartenschau GmbH) und Roland Albert (Vorsitzender der Bayerischen Landesgartenschau GmbH) den Durchführungsvertrag zwischen der Stadt Freyung und der Bayerischen Landesgartenschau GmbH.

 

Die Freyung 2022 gGmbH (gemeinnützige GmbH) mit Sitz im Freyunger Rathaus kümmert sich ab sofort um die Vorbereitung, Planung, den Bau, die Durchführung und Abwicklung der Landesgartenschau in Freyung.

Am gGmbH-Gründungstag lief auch die Einspruchsfrist des städtebaulichen-freiraumplanerischen und hochbaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerbs zur Bayerischen Landesgartenschau Freyung 2022 ab.

 

Ein kurzer Rückblick: Was hat sich seit dem 12. Oktober 2017, dem Abgabetermin für die Planunterlagen getan?

Am 20. November tagte das Preisgericht des Ideen- und Realisierungswettbewerbs. Unter Leitung des Preisgerichtsvorsitzenden Till Rehwaldt (Rehwaldt Landschaftsarchitekten) wurden zwei Preise und zwei Anerkennungen vergeben. Die Entwürfe von plancontext gmbh landschaftsarchitekten mit dem Architekturbüro GATE Gussmann Atelier und die Entwürfe von geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH mit Kolb Ripke Architekten Planungsgesellschaft mbH wurden mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Am 31. Januar 2018 trat erneut ein Gremium bestehend aus Mitgliedern des Preisgerichts, der Stadt Freyung, des Sachgebiets Städtebauförderung an der Regierung von Niederbayern und der Bayerischen Landesgartenschau GmbH zusammen. Im Rahmen dieses Termins stellten die beiden Preisträger ihre überarbeiteten Entwürfe, ihre Bürostruktur, die vorgesehene Bearbeitungsweise und ihr Honorarangebot vor.

 

Im Anschluss an die Verhandlung erhielten die Büros die Möglichkeit, ihr Angebot hinsichtlich der finanziellen und organisatorischen Gesichtspunkte zu überarbeiten. Die Änderungen wurden von oberprillerarchitekten geprüft und mit der Ausloberin und dem Verhandlungsgremium besprochen. Der Vergabevorschlag wurde entsprechend formuliert.

 

Im Februar wurden die beiden Teilnehmer des VgV-Verfahrens über das Ergebnis informiert. Eine Einspruchsfrist von 15 Kalendertagen galt es abzuwarten.

„Die Überarbeitung hat nicht nur zu einer deutlichen Verbesserung der Konzepte geführt, sondern auch zu einem einstimmigen Votum: Die Entscheidung, die Planer plancontext gmbh landschaftsarchitektur mit dem Architekturbüro GATE Gussmann Atelier, beide Büros aus Berlin, zu beauftragen war nach den Vorstellungen völlig unumstritten. Die Sensibilität der Konzeption der Sieger für die besonderen Werte des Geyersbergs hat mich beeindruckt und begeistert. Auf dieser Basis kann nun mit der Konkretisierung der Planung begonnen werden“, so Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich. Die Einbindung der privaten Nachbarn, wie der Firma Weinfurtner und der Wohneigentümergemeinschaften auf dem Geyersberg, bleibe ganz oben auf der Agenda.

 

Noch im März soll die offizielle Beauftragung von plancontext gmbh landschaftsarchitektur mit dem Architekturbüro GATE Gussmann Atelier erfolgen.

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