Stadt - Stadt Freyung

Bayerische Landesgartenschau Freyung 2022 sucht Werbeagentur

Die Freyung 2022 gGmbH hat auf auftraege.bayern eine beschränke Ausschreibung mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb veröffentlicht, mit dem Ziel eine geeignete Werbeagentur für Design- und Kommunikationsleistungen zu finden.

Im ersten Schritt müssen sich interessierte Unternehmen über die Plattform auftraege.bayern unter anderem mit folgenden Unterlagen und Informationen bewerben: Referenzen, Angabe zum Unternehmen und zu den Mitarbeitern. Im zweiten Schritt werden aus den eingehenden Bewerbungen drei Unternehmen ausge- wählt und zur Einreichung eines Angebotes und von Musterentwürfen aufgefordert.

Die Präsentation der Wettbewerbsbeiträge vor einer Jury ist für 18. September 2019 anberaumt. Die Entscheidung, wer den Zuschlag erhält soll am 23. Oktober 2019 im Rahmen einer Aufsichtsratssitzung der Freyung 2022 gGmbH getroffen werden.

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KARL kauft von der Stadt Freyung die GESA-Klinik

Die zur KARL-Gruppe gehörende KARL-Bau GmbH hat die ehemalige GESA-Klinik gekauft, um die Gartenschau zu retten – Stadt hätte 8,2 Millionen Euro Abrisskosten nicht schultern können.

Freyung. Der gordische Knoten ist gelöst, ein Riesenproblem aus dem Weg geschafft: Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich hat eine Lösung für den Abriss der GESA-Klinik auf dem Geyersberg gefunden und somit sichergestellt, dass die Gartenschau im Jahr 2022 ohne Probleme in Freyung stattfinden kann. Das Gebäude hätte der Stadt laut Gutachten Abriss- und Entsorgungskosten von rund 8,2 Millionen Euro zuzüglich Planungskosten verursacht. „Unmöglich zu schultern für den Haushalt unserer Stadt“, erklärt Heinrich. Deshalb ist das Areal mit der Klinik nun für einen symbolischen Preis an Unternehmer Günther Karl veräußert worden. Der hat vertraglich zugesichert, das Gebäude binnen eines Jahres mit Hilfe von Großgeräten bis zu 132 to und großem Personaleinsatz abzubrechen und will der Stadt anschließend das Gelände für die Gartenschau zur Verfügung stellen.

Im Jahr 2015 erwarb die Stadt Freyung das insgesamt 4,2 Hektar große Grundstück mit dem riesigen Gebäude mit rund 50.000 Quadratmetern Geschossfläche, welches in massiver Betonbauweise errichtet ist, nachdem es mehr als ein Jahrzehnt leer gestanden war. Zunächst wurde die ehemalige GESA-Klinik bis Jahresende 2017 als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge genutzt, die von der Stadt selber betrieben wurde. Die Stadt hat seit 2015 intensiv versucht, einen Investor für das Gebäude zu finden. Trotz der Beauftragung international tätiger Maklerbüros und Hotelentwickler hat sich kein Unternehmer gefunden, der in das schadstoffbelastete Gebäude investieren wollte. „Wir haben bei jeder Ortsbegehung Begeisterung für das Grundstück sowie den Fernblick und deutliche Ablehnung gegenüber dem Bestandgebäude erfahren“, erläutert der Freyunger Bürgermeister.

Daraufhin habe die Stadtverwaltung ein Gutachten für die Schadstoffsanierung und den Rückbau der Immobilie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis war eine echte Schreckensnachricht für die Stadt Freyung: Das Gutachten des Büros Dr. Pedall, welches auch den Ausbau von PCB, Asbest und anderen Schadstoffen berücksichtigt, hat ergeben, dass der Abriss rund 8,2 Millionen Euro kosten würden. Dazu kämen Planungskosten von mehreren hunderttausend Euro. Für Freyung nicht zu stemmen. Sogar die Bayerische Landesgartenschau 2022, die unter anderem auf diesem Grundstück angelegt werden soll, wäre ohne schnelle Lösung in Gefahr gewesen. „Wir hätten die Mittel nicht aufbringen können“, erklärt Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich. „Deshalb habe ich mich hilfesuchend an Günther Karl gewendet.“

Dieser zögerte nicht lange und machte der Stadt ein Angebot. Für den symbolischen Preis von einem Euro bot er an die Klinik zu kaufen und auf eigene Kosten binnen eines Jahres unter Hochdruck abzureißen. Danach kann die Stadt das Gelände für die Gartenschau bis Ende des Jahres 2023 nutzen. „Damit ist uns enorm geholfen. Günther Karl ist bekannt dafür, ungewöhnliche Wege zu gehen und viel für seine Heimatregion zu tun“, freut sich der Bürgermeister.

Ein Jahr ist für die Entkernung und den Abriss veranschlagt, was nur mit großem Einsatz und Engagement gehalten werden kann. Unter Fachleuten herrschen unterschiedliche Meinungen, ob dieser äußerst sportliche Zeitplan eingehalten werden kann, da aufgrund der vorhandenen Schadstoffe beim Rückbau immer auch Unvorhergesehenes eintreten kann. Dies wäre ein Risiko für die rechtzeitige Fertigstellung des Rückbaus und auch die Landesgartenschau wäre somit in Gefahr, ist die Auffassung einiger Experten. „Ich bin mir sicher, dass ich mich auf das Wort von Günther Karl verlassen kann. Er hat mir versichert, dass er schon mehrere Projekte dieser Größenordnung innerhalb eines Jahres abgebrochen habe und das Gelände der Stadt rechtzeitig zur Verfügung gestellt wird“, betont Heinrich.

Angesprochen auf seine Hilfe, erklärt Unternehmer Günther Karl: „Als gebürtiger Innernzeller liegt mir der Bayerische Wald sehr am Herzen. Mir ist es wichtig, dass die Landesgartenschau 2022 ein großer Erfolg wird. Sie soll Strahlkraft über Niederbayern hinaus entwickeln und die Region weiter nach vorne bringen. Daher trage ich gerne dazu bei, dass sie stattfinden kann.“

Heinrich ist begeistert von diesem Engagement: „Wir freuen uns sehr über diese pragmatische Lösung. Zum wiederholten Mal zeigt sich der Innernzeller Unternehmer als pragmatischer Problemlöser“. Im Jahre 2010 hatte Günther Karl der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) den Abriss und die Bodenentsorgung geschenkt, die zur Erweiterung der THD notwendig waren. Die prognostizierten Kosten lagen seinerzeit bei 1,4 Millionen. Durch sein beherztes Eingreifen wurde damals die Erweiterung der Hochschule, die seit 2009 auch eine Außenstelle in der Kreisstadt Freyung unterhält, ohne Zeitverzögerung ermöglicht. Ebenso erwarb und sanierte er 2013 das Eisstadion Deggendorf ohne Eigennutz und um die Hälfte der geschätzten Kosten.

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Meilenstein in der Stadtgeschichte -Freyunger Stadtrat beschließt Entwurfsplan der Freianlagen am Geyersberg

Der Freyunger Stadtrat hat am gestrigen Montag per einstimmigen Beschluss einen Meilenstein in der Stadtentwicklung verabschiedet.

Der Entwurf und die Kostenberechnung für das Leistungsbild Freianlagen (Daueranlagen) wurden beschlossen. Ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Bayerischen Landesgartenschau Freyung 2022 ist damit erreicht. „Nach intensiven Vorbereitungen, zahlreichen Grundstückskäufen und enger Abstimmung im Aufsichtsrat und Stadtrat geht es jetzt an die Umsetzung. Ich bin mir sicher: Wir bekommen eine außergewöhnliche Gartenschau und einen komplett sanierten attraktiven Ortsteil.“, so Bürgermeister Dr. Heinrich.

Christian Loderer vom Planungsbüro plancontext gmbh präsentierte im Rahmen der Stadtratsitzung den Entwurf und die zugehörige Kostenberechnung für das Leistungsbild Freianlagen (Daueranlagen). Die vom Stadtrat freigegebenen Kosten in Höhe von 7,4 Mio. € (Netto) beziehen sich laut Loderer auf die Maßnahmen der Freianlagen (Daueranlagen) am künftigen Gartenschaugelände inklusive der Baunebenkosten. „Zum heute geschlossenen Paket kommen noch die Investitionen im Bereich Hochbau und Verkehrsanlagen. Das Herzstück der Gartenschau ist nun jedoch auf dem Weg zur Umsetzung.“, betont der Freyunger Bürgermeister.

Die Summe von ca. 7,4 Mio. € beinhaltet unter anderem folgende Maßnahmen und Besuchermagnete: Die Freizeitschwerpunkte wie z.B. das Areal der ehemaligen GESA-Klinik erhalten Aussichtsterrassen in Form von großzügigen, promenadenartigen Aufenthaltsbereichen. Südlich des zukünftigen Hotelareals entsteht ein intensiv gestaltetes Band aus Regionalgärten mit hoher Aufenthalts- und Erholungsqualität. Dort werden regionaltypische, gärtnerische Themen inszeniert. Im Umfeld des Ferienparks entsteht mit dem Aktivpark ein für alle Generationen nutzbarer Bereich mit vielen Aktionsangeboten. Der Geyersberg wird spielerisch erklettert. Der Schwierigkeitsgrad nimmt kontinuierlich zu, so dass Kinder aller Altersgruppen und Erwachsene angesprochen werden. Ausgangspunkt der „Bergtour“ ist das Dach der neuen Tiefgarage. Auf dem begrünten Dach entstehen Spielbereiche. Von dort führt ein Weg zum umgestalteten vorhandenen Spielbereich im Wald und schließlich zur „Alm“, der aufgewerteten vorhandenen Spiel- und Veranstaltungswiese am Gipfel. Im Übergangsbereich zum Ferienpark sollen Trainingsstationen das Bewegungsangebot abrunden. Sie richten sich auch an Erwachsene.

Die Eigentümer des Ferienparks haben sich 2018 mit großer Mehrheit für eine Beteiligung an der Gartenschau ausgesprochen. Dadurch können die Außenanlagen des Ferienparks gestalterisch aufgewertet und der neu gestaltete Erschließungsbereich an das Rundwegesystem des Geyerbergs angebunden werden. Die Vorgartenbereiche werden modellhaft bepflanzt. An einigen Punkten wird die herrliche Aussicht auf die Umgebung und bis in die Alpen inszeniert. Zusätzlich zum Spielbereich entstehen auf dem Geyersberg auch „Labore“, die den Kindern und Jugendlichen die spielerische Naturerfahrung mit den unterschiedlichen Elementen ermöglichen.

Auch für die Aufwertung des Wegenetzes ist laut Loderer Budget eingeplant. Der Geyersberg wird durch Fuß- und Radwege mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden (weiter) erschlossen. Die Wege lassen sich individuell zu unterschiedlichen Rundwegen zusammenfügen. Entlang der Wege sind Rastbänke, Aussichtsbänke und Aufenthaltsorte mit eingeplant. „Der Geyerberg soll über die Gartenschau hinaus zum touristischen Anziehungspunkt im Bayerischen Wald werden. Gleichzeitig entsteht ein Erholungsraum für Freyung und die Region.“, so Herr Loderer.

Des Weiteren wurden noch optionale Maßnahmen, wie die Anlage eines Waldteiches und einer Waldbühne am westlichen Ende des Wiesenparkes in der Stadtratsitzung vorgestellt. Da hier noch die finanzielle, rechtliche und technische Umsetzbarkeit geprüft werden muss, sind die Kosten für diese Maßnahmen nicht in der Kostenberechnung enthalten. Die im Stadtrat vorgestellte Kostenberechnung ist Grundlage für die Förderanträge zur Gartenschau- und Städtebauförderung. Beide Förderprogramme haben einen Fördersatz von 60% der förderfähigen Kosten.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung erarbeiten die Planer im nächsten Schritt die Förderanträge, die ab Juni dieses Jahres eingereicht werden sollen. Neben der weiteren Planung und Realisierung der Daueranlagen wird von der plancontext gmbh das Ausstellungskonzept der Landesgarten-schau begleitet und entwickelt. Ziel der Stadt und der Planer ist durch verschiedene Aktionen und Attraktionen die Besucher der Landesgartenschau auch in die Innenstadt Freyungs zu locken.

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Neue Haltestellen und geänderte Betriebszeiten bei der FreYfahrt

Seit Mittwoch, 24. April 2019 gibt es beim flexiblen Bussystem freYfahrt neue Haltestellen und neue Betriebszeiten:

Zusätzliche Haltepunkte gibt es in Ringelai Brücke, um die Wanderer durch die Buchberger Leite zu transportieren, in Bierhütte (Bushaltestelle Ortsmitte), in Hinterschmiding (Bushaltestelle Dorfplatz), Vorderschmiding (Parkplatz Gasthof Breit), Sonndorf (Bushaltestelle Ortsmitte) und Kaining (Bushaltestelle Schmidinger Straße).

Es gelten folgende Betriebszeiten:

Montag, Mittwoch und Donnerstag von 09.00 - 13.00 Uhr

Dienstag 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 15.00 Uhr

Samstag von 08.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 15.00 Uhr

Nähere Infos unter www.freyfahrt-freyung.de!

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Buchberger Leite aufgrund von Schnee- und Sturmschäden gesperrt

 

Der Wanderweg durch die Wildbachklamm Buchberger Leite muss bis auf Weiteres gesperrt werden.

Bedingt durch Schneedruck und Stürme sind Bäume auf den Wanderweg gestürzt oder liegen quer über dem Wanderweg.
Daher wird von einer Tour durch die Leite seitens der Stadt Freyung abgeraten bis die Schäden aufgearbeitet sind.

Die jeweiligen Grundstücksbesitzer wurden bzw. werden seitens der Stadtverwaltung informiert und gebeten, die Sturmschäden zu beseitigen.
Erst dann kann der Wanderweg wieder freigegeben werden.

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