Oktober 2025 - Stadt Freyung

Mauth und Freyung kooperieren: Notwasserversorgung befindet sich im Bau

Um in besonders trockenen Sommern weiterhin eine stabile Trinkwasserversorgung sicherstellen zu können, benötigt die Stadt Freyung für das Versorgungsgebiet Kreuzberg eine Notwasserversorgung. In den letzten Jahrzehnten konnte Kreuzberg und Umgebung problemlos aus eigenen Quellen versorgt werden. „Für besonders trockene Zeiten können wir die Nachbarstadt unterstützen“, so Bürgermeister Heiner Kilger.

In den vergangenen Jahren wurden die Quellgebiete in Kreuzberg komplett saniert. Trotzdem ging im Sommer diesen Jahres die Quellschüttung deutlich zurück. „Dies lag vor allem daran, dass es im letzten Winter kaum Schnee und schon gar keine vernünftige Schneeschmelze gab“, so Johannes Schmid, Wassermeister in der Stadt Freyung. Um den offensichtlich werdenden Klimaveränderungen zu begegnen, machte sich die Freyunger Stadtverwaltung auf den Weg eine dauerhafte Notwasserversorgung für Trockenzeiten zu etablieren. Geplant wurde eine Wasserleitung von rund 890 Meter, die noch heuer in Betrieb gehen soll.

Aktuell werden die Bauarbeiten durchgeführt, zu einem Ortstermin trafen die beiden Bürgermeister und die beiden Wasserwerke zusammen. „Wir werden die Leitung, die meiste Zeit des Jahres nicht in Betrieb haben. Es geht tatsächlich darum, auf diesem Wege Wasser aus der Nachbargemeinde nach Kreuzberg transportieren zu können, sollte unser eigenes Wasser knapp werden. In der restlichen Zeit ist die Leitung leer und wird nicht betrieben“, so der technische Leiter des städtischen Bauamts, Lothar Ilg.

Der Freyunger Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich spricht von „einem Musterbeispiel interkommunaler Zusammenarbeit“. Beim Ortstermin dankte er seinem Amtskollegen aus Mauth und dem dortigen Gemeinderat ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung. „Nachdem wir in Kreuzberg nirgends Fernwasser zu speisen können, sind wir mit der nun gefundenen Lösung für die Zukunft vorbereitet“, so Heinrich.

Ausdrücklich dankte er auch dem Grundstückseigentümer für seine Bereitschaft, die Wasserleitung in seinem Grund verlegen zu lassen und auch eine Grunddienstbarkeit eintragen zu lassen.

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Stadt pflanzt große Stadtbäume

Nach einem Antrag aus dem Freyunger Stadtrat werden in Freyung in Summe 18 große, neue Bäume gepflanzt. Gefördert wird die Maßnahme aus zwei verschiedenen Töpfen. Einmal von der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW mit einem Fördersatz von 80 %. Zweitens ist es gelungen, aus der Heinz-Sielmann-Stiftung eine zusätzliche Förderung in Höhe von 9.000 Euro zu akquirieren. „Damit können wir recht große Bäume pflanzen, die wir uns anders nicht leisten könnten“, so Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich.

Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Freyunger Stadtrats unter der Leitung von 2. Bürgermeister Heinz Lang, intensiv unterstützt durch den Bund Naturschutz, vertreten durch Werner Emmer, hatte die Standorte herausgesucht und festgelegt. Wirtschaftlichster Bieter ist die Fa. Frömel. Die Pflanzarbeiten sollen bis Ende Oktober fertiggestellt werden. Ebenfalls gefördert ist die Pflege der neu gepflanzten Bäume für die kommenden zwei Jahre.

Foto v.l.: Ernst Frömel, Patrick Frömel, Werner Emmer, Heinz Lang, Manuel Paulik, Jakob Attenbrunner, Dr. Olaf Heinrich, Lothar Ilg
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Austausch der analogen Wasserzähler schreitet voran – Bürgermeister Dr. Heinrich informiert sich vor Ort

Die Stadt Freyung treibt den im Januar 2024 vom Stadtrat beschlossenen Austausch der analogen Wasserzähler gegen moderne digitale Funkwasserzähler planmäßig voran.

Von insgesamt rund 2.500 zu tauschenden Zählern wurden bislang etwa 250 Zähler erfolgreich gewechselt. Der Austausch erfolgt unter anderem deshalb, weil digitale Wasserzähler gemäß Eichgesetz nur noch alle zwölf Jahre gewechselt werden müssen – im Gegensatz zu den bisherigen analogen Geräten, die bereits nach sechs Jahren ersetzt werden mussten. Darüber hinaus bieten die neuen Zähler die Möglichkeit einer Auslesung per Funkübertragung. So können Zählerstände künftig auch dann problemlos erfasst werden, wenn die Meldung durch Hauseigentümer einmal ausbleibt. Die Wasserwarte können die Daten im Vorbeifahren bequem und zeitsparend erfassen. Selbstverständlich werden dabei sämtliche datenschutzrechtlichen Vorgaben eingehalten.

Wegen einiger Nachfragen aus der Bevölkerung hat sich Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich kürzlich bei Wassermeister Johannes Schmid persönlich über den Fortschritt und die praktische Umsetzung informiert. Dafür war er war bei einem Zählerwechsel im Gewerbegebiet „Am Bahnhof“ dabei. Wasserwart Schmid zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden: „Ich bin sehr zufrieden mit den digitalen Zählern, der Austausch geht relativ schnell und hat zwei große Vorteile. Zum einen die Ablesung via Auto über die Ferne und zum anderen, dass nunmehr ein Tausch nur noch alle 12 Jahre notwendig wird.“ Die Stadt Freyung dankt allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung bei der Umsetzung dieser zukunftsorientierten Maßnahme.

Bild: Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich (links) informiert sich bei einem Zählerwechsel über den Umsetzungsstand zum Tausch der Wasserzähler. Er präsentiert dabei einen neuen digitalen Wasserzähler; Schmid hält zum Vergleich den alten analogen Zähler in Händen.
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Stadt.Mitte.Erleben. – Konzertreihe in Freyung begeisterte auch in diesem Sommer die Besucher

Die dritte Auflage der Konzertreihe Stadt.Mitte.Erleben. war auch im Sommer 2025 ein voller Erfolg: Jeden Donnerstag lockte sie zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und sorgte für gute Stimmung, kulturellen Austausch und Begegnungen in gemütlicher Atmosphäre. Ursprünglich angedacht sollten die Konzerte vor dem indischen Lokal Indien Dish, bei der Volksmusikakademie und im neu eröffneten Naturbad stattfinden. Leider hatte man diesen Sommer desöfteren Pech mit dem Wetter, sodass einige Termine in den Wintergarten des indischen Lokals verlegt werden mussten. Der Stimmung im Publikum und der Begeisterung für die gebotene Musik, tat dies aber keinen Abbruch.

Die Organisatoren Christian Kilger und Peter Pfeiffer von der Touristinformation Freyung haben bei der Auswahl der Musikgruppen ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt und vielfältige Musikrichtungen angeboten. So konnte man neben volksmusikalischen Tönen, auch Blues, Rock‘n Roll, irische Musik bis hin zu bayerischer Mundart hören. Das breite Spektrum der verschiedenen Musikstile kam beim Publikum bestens an, was unter anderem durch die Anwesenheit vieler „Stammbesucher“ bestätigt wurde. Finanziert wurden die Konzerte auch heuer wieder vom Förderverein der Volksmusikakademie in Bayern e. V. Der Vorsitzende des Fördervereins, Paul Brunner, zeigte sich sehr erfreut darüber, dass sich die Konzertreihe weiterhin großer Beliebtheit erfreut und hofft, dieses Musikangebot auch im nächsten Jahr wieder anbieten zu können. Stadt.Mitte.Erleben dann im Rahmen der Landes- ausstellung 2026 „Musik in Bayern“. Man darf gespannt sein ….

Bild: v. l. Paul Brunner (Vorsitzender Förderverein Volksmusikakademie), Peter Pfeiffer und Christian Kilger (Touristinfo Freyung)

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Tourismuskompass 2025 - Partnerstädte Freyung und Vimperk erhalten Preis für gemeinsames Interreg-Förderprojekt

Ministerium für regionale Entwicklung in Prag/CZ verleiht Tourismuskompass 2025

Eine große Ehre wurde den Städten Freyung und Vimperk zuteil. Das Ministerium für regionale Entwicklung Tschechiens mit Sitz in Prag hat die beiden Partnerstädte mit dem Tourismuskompass 2025 in der Kategorie „Grenzüberschreitende Aktivitäten im Tourismusbereich“ ausgezeichnet. Hier werden Projekte ausgezeichnet, die in besonderer Weise dafür sorgen, dass durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit Attraktionen entstehen, die den Tourismus beiderseits der Grenze fördern.

In einem gemeinsamen Interreg-Projekt wurden in Vimperk die Brauereiterrassen im Stadtzentrum ertüchtigt und in Freyung ein Aussichtsturm errichtet. Diese beiden Attraktionen wurden darüberhinaus mit einem Rad- und Wanderweg verbunden. Zur Ausweisung dieses Weges wurden sowohl eine Wander- und Radkarte, ein Etappenführer und eine APP entwickelt, in denen auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang dieser Strecke ausführlich beschrieben werden.

Der Minister für regionale Entwicklung, Herr Petr Kulhánek, verlieh für dieses Projekt den Preis „Tourismuskompass 2025“. Dabei setzten sich die beiden Städte mit ihrem Projekt gegen sämtliche Großprojekte der beteiligten Interreg-Länder, wie Tschechien, Österreich, Slowakei, Kroatien durch. Die Bürgermeisterin aus Vimperk, Jaroslava Martanova, Projektleiter Herbert Unnasch und Freyungs Tourismusleiter Christian Kilger nahmen den Preis aus den Händen von Staatsminister Petr Kulhanek entgegen.

Bild 4. v. l. Minister Petr Kulhanek, 5. v. l. Vimperks Bürgermeisterin Jaroslava Martanova, 6. v. l. Freyungs Tourismusleiter Christian Kilger, 4. v. r. Herbert Unnasch.

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