Auf 40 Jahre im Dienst der Stadt Freyung kann Andrea Fuchs zurück blicken.
Anlässlich ihres besonderen Dienstjubiläums wurde die langjährige Mitarbeiterin im Rahmen einer kleinen Feierstunde geehrt. Bis auf zwei Jahre zu Beginn ihres Berufslebens hat sie ihre gesamte berufliche Laufbahn bei der Stadt Freyung verbracht und dabei die Entwicklung der Stadtverwaltung über vier Jahrzehnte hinweg miterlebt und mitgestaltet. Ihre berufliche Laufbahn bei der Stadt Freyung begann Andrea Fuchs zunächst als Schreibkraft. Bereits kurze Zeit später absolvierte sie ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Nach einigen Zwischenstationen innerhalb der Stadtverwaltung führte ihr Weg schließlich zum Standesamt, dem sie bis heute verbunden geblieben ist. Im Jahr 1992 absolvierte sie die entsprechenden Fortbildungen und wurde zur Standesbeamtin bestellt. Von 1995 bis 2021 war Andrea Fuchsals Leiterin des Standesamtes tätig und begleitete hierbei u.a. die Übernahme mehrerer umliegender Standesamtsbezirke in die Zuständigkeit des Standesamtes Freyung. Nach mehr als 25 Jahren an der Spitze des Amtes übergab sie den Staffelstab gerne an einen jüngeren Kollegen. Dem Standesamt ist sie jedoch bis heute als unverzichtbarer Teil des Teams erhalten geblieben. Darüber hinaus ist sie für die Friedhofsverwaltung zuständig.
Wenn Andrea Fuchs auf ihre vier Jahrzehnte bei der Stadt zurückblickt, wird deutlich, wie sehr sich die tägliche Arbeit in dieser Zeit verändert hat. Ihre beruflichen Anfänge waren noch von Schreibmaschinen und umfangreicher Schreibarbeit geprägt. Im alten Rathaus gehörte auch die Telefonvermittlung über lediglich drei vorhandene Leitungen zu ihren Aufgaben. Später hielt die EDV Einzug in die Stadtverwaltung und veränderte die Arbeitsabläufe grundlegend. Heute sind digitale Verfahren selbstverständlich und auch Anwendungen der Künstlichen Intelligenz halten zunehmend Einzug in den Verwaltungsalltag. Auch die Arbeit im Standesamt hat sich in dieser Zeit deutlich gewandelt. Insbesondere die Anforderungen und die Komplexität des Personenstandsrechts haben erheblich zugenommen. „Früher war es noch die Regel, dass zwei zuvor unverheiratete Freyunger geheiratet haben. Heute haben wir viel häufiger aufwendig zu bearbeitende Fälle, bei denen beispielsweise Rücksprachen mit ausländischen Behörden und umfangreiche Dokumentbeschaffungen notwendig sind“, blickt Andrea Fuchs auf die Veränderungen in ihrem Arbeitsbereich zurück. Trotz aller Veränderungen habe es ihr stets Freude bereitet, bei der Stadtverwaltung zu arbeiten. Besonders wichtig sei dabei auch das gute Miteinander gewesen. „Gerade auf die Kolleginnen und Kollegen war und ist stets Verlass“, so Andrea Fuchs.

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