Auftritt der Stadtkapelle beim Blasmusikfestival in Chýnov - Stadt Freyung

Auftritt der Stadtkapelle beim Blasmusikfestival in Chýnov

Die Stadtkapelle Freyung trat beim Blasmusikfestival im tschechischen Chýnov auf – Förderverein Volksmusikzentrum Freyung e.V. organisiert Tagesausflug

Die Blaskapelle der tschechischen Stadt Chýnov veranstaltet einmal im Jahr ein Blasmusikfestival. Dieses Jahr wurde die Freyunger Stadtkapelle dazu eingeladen und durfte die Veranstaltung eröffnen. Begleitet wurde die Stadtkapelle von interessierten Blasmusikfreunden aus der Region.

Die Stadtverwaltung Freyung hat sich im Zusammenhang mit der Gründung der ersten Volksmusikakademie Bayerns erfolgreich um einen tschechischen Partner bemüht. Zum einen, um durch den Kontakt und Austausch eine erste Frequenz in die Volksmusikakademie zu bekommen, zum anderen um Kontakte zu Dozenten herzustellen und auch um durch die Zusammenarbeit europäische Fördermittel zu sichern.

Der Partner ist die Stadtkapelle Chýnov mit deren Kapellmeister Radek Hruška. Herr Hruška organisiert bereits seit Längerem einmal jährlich im Juli ein Musikseminar für ca. 20 Teilnehmer. Die Referenten des Seminars sind sehr hochwertig und stammen zum Beispiel vom Prager Konservatorium. In den kommenden Jahren soll dieses Seminar als gemeinsames Projekt mit der Freyunger Volksmusikakademie stattfinden.

Um die Beziehungen nach Chýnov zu intensivieren, wurde nun die Stadtkapelle Freyung dorthin eingeladen um das diesjährige Blasmusikfestival zu eröffnen. Neben den Freyungern unter der Leitung von Dirigent Ralf Bemmelen traten weitere erstklassige tschechische Blaskapellen wie zum Beispiel Moravanka auf.

Der Förderverein Volksmusikzentrum hat zu diesem Anlass einen Bus organisiert und aus dem Konzertbesuch einen Tagesausflug gemacht. Bevor nachmittags das Blasmusikfestival startete, konnten die Teilnehmer entweder an einer Stadtführung teilnehmen und unter anderem die römisch-katholische Barockkirche und eine Ausstellung des Bildhauers und Grafikers František Bíleks besichtigen. Alternativ wurde eine Höhlenbesichtigung der Chejnower Höhlen angeboten. Dabei ging es über 330 Stufen 45 Meter tief in die beeindruckende Karsthöhle.