Stadt - Stadt Freyung

Meilenstein in der Stadtgeschichte -Freyunger Stadtrat beschließt Entwurfsplan der Freianlagen am Geyersberg

Der Freyunger Stadtrat hat am gestrigen Montag per einstimmigen Beschluss einen Meilenstein in der Stadtentwicklung verabschiedet.

Der Entwurf und die Kostenberechnung für das Leistungsbild Freianlagen (Daueranlagen) wurden beschlossen. Ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Bayerischen Landesgartenschau Freyung 2022 ist damit erreicht. „Nach intensiven Vorbereitungen, zahlreichen Grundstückskäufen und enger Abstimmung im Aufsichtsrat und Stadtrat geht es jetzt an die Umsetzung. Ich bin mir sicher: Wir bekommen eine außergewöhnliche Gartenschau und einen komplett sanierten attraktiven Ortsteil.“, so Bürgermeister Dr. Heinrich.

Christian Loderer vom Planungsbüro plancontext gmbh präsentierte im Rahmen der Stadtratsitzung den Entwurf und die zugehörige Kostenberechnung für das Leistungsbild Freianlagen (Daueranlagen). Die vom Stadtrat freigegebenen Kosten in Höhe von 7,4 Mio. € (Netto) beziehen sich laut Loderer auf die Maßnahmen der Freianlagen (Daueranlagen) am künftigen Gartenschaugelände inklusive der Baunebenkosten. „Zum heute geschlossenen Paket kommen noch die Investitionen im Bereich Hochbau und Verkehrsanlagen. Das Herzstück der Gartenschau ist nun jedoch auf dem Weg zur Umsetzung.“, betont der Freyunger Bürgermeister.

Die Summe von ca. 7,4 Mio. € beinhaltet unter anderem folgende Maßnahmen und Besuchermagnete: Die Freizeitschwerpunkte wie z.B. das Areal der ehemaligen GESA-Klinik erhalten Aussichtsterrassen in Form von großzügigen, promenadenartigen Aufenthaltsbereichen. Südlich des zukünftigen Hotelareals entsteht ein intensiv gestaltetes Band aus Regionalgärten mit hoher Aufenthalts- und Erholungsqualität. Dort werden regionaltypische, gärtnerische Themen inszeniert. Im Umfeld des Ferienparks entsteht mit dem Aktivpark ein für alle Generationen nutzbarer Bereich mit vielen Aktionsangeboten. Der Geyersberg wird spielerisch erklettert. Der Schwierigkeitsgrad nimmt kontinuierlich zu, so dass Kinder aller Altersgruppen und Erwachsene angesprochen werden. Ausgangspunkt der „Bergtour“ ist das Dach der neuen Tiefgarage. Auf dem begrünten Dach entstehen Spielbereiche. Von dort führt ein Weg zum umgestalteten vorhandenen Spielbereich im Wald und schließlich zur „Alm“, der aufgewerteten vorhandenen Spiel- und Veranstaltungswiese am Gipfel. Im Übergangsbereich zum Ferienpark sollen Trainingsstationen das Bewegungsangebot abrunden. Sie richten sich auch an Erwachsene.

Die Eigentümer des Ferienparks haben sich 2018 mit großer Mehrheit für eine Beteiligung an der Gartenschau ausgesprochen. Dadurch können die Außenanlagen des Ferienparks gestalterisch aufgewertet und der neu gestaltete Erschließungsbereich an das Rundwegesystem des Geyerbergs angebunden werden. Die Vorgartenbereiche werden modellhaft bepflanzt. An einigen Punkten wird die herrliche Aussicht auf die Umgebung und bis in die Alpen inszeniert. Zusätzlich zum Spielbereich entstehen auf dem Geyersberg auch „Labore“, die den Kindern und Jugendlichen die spielerische Naturerfahrung mit den unterschiedlichen Elementen ermöglichen.

Auch für die Aufwertung des Wegenetzes ist laut Loderer Budget eingeplant. Der Geyersberg wird durch Fuß- und Radwege mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden (weiter) erschlossen. Die Wege lassen sich individuell zu unterschiedlichen Rundwegen zusammenfügen. Entlang der Wege sind Rastbänke, Aussichtsbänke und Aufenthaltsorte mit eingeplant. „Der Geyerberg soll über die Gartenschau hinaus zum touristischen Anziehungspunkt im Bayerischen Wald werden. Gleichzeitig entsteht ein Erholungsraum für Freyung und die Region.“, so Herr Loderer.

Des Weiteren wurden noch optionale Maßnahmen, wie die Anlage eines Waldteiches und einer Waldbühne am westlichen Ende des Wiesenparkes in der Stadtratsitzung vorgestellt. Da hier noch die finanzielle, rechtliche und technische Umsetzbarkeit geprüft werden muss, sind die Kosten für diese Maßnahmen nicht in der Kostenberechnung enthalten. Die im Stadtrat vorgestellte Kostenberechnung ist Grundlage für die Förderanträge zur Gartenschau- und Städtebauförderung. Beide Förderprogramme haben einen Fördersatz von 60% der förderfähigen Kosten.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung erarbeiten die Planer im nächsten Schritt die Förderanträge, die ab Juni dieses Jahres eingereicht werden sollen. Neben der weiteren Planung und Realisierung der Daueranlagen wird von der plancontext gmbh das Ausstellungskonzept der Landesgarten-schau begleitet und entwickelt. Ziel der Stadt und der Planer ist durch verschiedene Aktionen und Attraktionen die Besucher der Landesgartenschau auch in die Innenstadt Freyungs zu locken.

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Neue Haltestellen und geänderte Betriebszeiten bei der FreYfahrt

Seit Mittwoch, 24. April 2019 gibt es beim flexiblen Bussystem freYfahrt neue Haltestellen und neue Betriebszeiten:

Zusätzliche Haltepunkte gibt es in Ringelai Brücke, um die Wanderer durch die Buchberger Leite zu transportieren, in Bierhütte (Bushaltestelle Ortsmitte), in Hinterschmiding (Bushaltestelle Dorfplatz), Vorderschmiding (Parkplatz Gasthof Breit), Sonndorf (Bushaltestelle Ortsmitte) und Kaining (Bushaltestelle Schmidinger Straße).

Es gelten folgende Betriebszeiten:

Montag, Mittwoch und Donnerstag von 09.00 - 13.00 Uhr

Dienstag 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 15.00 Uhr

Samstag von 08.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 15.00 Uhr

Nähere Infos unter www.freyfahrt-freyung.de!

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Buchberger Leite aufgrund von Schnee- und Sturmschäden gesperrt

 

Der Wanderweg durch die Wildbachklamm Buchberger Leite muss bis auf Weiteres gesperrt werden.

Bedingt durch Schneedruck und Stürme sind Bäume auf den Wanderweg gestürzt oder liegen quer über dem Wanderweg.
Daher wird von einer Tour durch die Leite seitens der Stadt Freyung abgeraten bis die Schäden aufgearbeitet sind.

Die jeweiligen Grundstücksbesitzer wurden bzw. werden seitens der Stadtverwaltung informiert und gebeten, die Sturmschäden zu beseitigen.
Erst dann kann der Wanderweg wieder freigegeben werden.

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Entscheidung beim Realisierungs- und Ideenwettbewerb gefallen

Freyung. Zwei weitere, wichtige Meilensteine auf dem Weg zur Bayerischen Landesgartenschau Freyung 2022 sind erreicht. Am 26. Februar wurde die Freyung 2022 gGmbH offiziell im Notariat in Freyung gegründet. Gesellschafter der gGmbH sind die Bayerische Landesgartenschau GmbH und die Stadt Freyung. Im Anschluss an die notarielle Beurkundung unterzeichneten Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, Dagmar Voß (Geschäftsführerin der Bayerischen Landesgartenschau GmbH) und Roland Albert (Vorsitzender der Bayerischen Landesgartenschau GmbH) den Durchführungsvertrag zwischen der Stadt Freyung und der Bayerischen Landesgartenschau GmbH.

 

Die Freyung 2022 gGmbH (gemeinnützige GmbH) mit Sitz im Freyunger Rathaus kümmert sich ab sofort um die Vorbereitung, Planung, den Bau, die Durchführung und Abwicklung der Landesgartenschau in Freyung.

Am gGmbH-Gründungstag lief auch die Einspruchsfrist des städtebaulichen-freiraumplanerischen und hochbaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerbs zur Bayerischen Landesgartenschau Freyung 2022 ab.

 

Ein kurzer Rückblick: Was hat sich seit dem 12. Oktober 2017, dem Abgabetermin für die Planunterlagen getan?

Am 20. November tagte das Preisgericht des Ideen- und Realisierungswettbewerbs. Unter Leitung des Preisgerichtsvorsitzenden Till Rehwaldt (Rehwaldt Landschaftsarchitekten) wurden zwei Preise und zwei Anerkennungen vergeben. Die Entwürfe von plancontext gmbh landschaftsarchitekten mit dem Architekturbüro GATE Gussmann Atelier und die Entwürfe von geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH mit Kolb Ripke Architekten Planungsgesellschaft mbH wurden mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Am 31. Januar 2018 trat erneut ein Gremium bestehend aus Mitgliedern des Preisgerichts, der Stadt Freyung, des Sachgebiets Städtebauförderung an der Regierung von Niederbayern und der Bayerischen Landesgartenschau GmbH zusammen. Im Rahmen dieses Termins stellten die beiden Preisträger ihre überarbeiteten Entwürfe, ihre Bürostruktur, die vorgesehene Bearbeitungsweise und ihr Honorarangebot vor.

 

Im Anschluss an die Verhandlung erhielten die Büros die Möglichkeit, ihr Angebot hinsichtlich der finanziellen und organisatorischen Gesichtspunkte zu überarbeiten. Die Änderungen wurden von oberprillerarchitekten geprüft und mit der Ausloberin und dem Verhandlungsgremium besprochen. Der Vergabevorschlag wurde entsprechend formuliert.

 

Im Februar wurden die beiden Teilnehmer des VgV-Verfahrens über das Ergebnis informiert. Eine Einspruchsfrist von 15 Kalendertagen galt es abzuwarten.

„Die Überarbeitung hat nicht nur zu einer deutlichen Verbesserung der Konzepte geführt, sondern auch zu einem einstimmigen Votum: Die Entscheidung, die Planer plancontext gmbh landschaftsarchitektur mit dem Architekturbüro GATE Gussmann Atelier, beide Büros aus Berlin, zu beauftragen war nach den Vorstellungen völlig unumstritten. Die Sensibilität der Konzeption der Sieger für die besonderen Werte des Geyersbergs hat mich beeindruckt und begeistert. Auf dieser Basis kann nun mit der Konkretisierung der Planung begonnen werden“, so Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich. Die Einbindung der privaten Nachbarn, wie der Firma Weinfurtner und der Wohneigentümergemeinschaften auf dem Geyersberg, bleibe ganz oben auf der Agenda.

 

Noch im März soll die offizielle Beauftragung von plancontext gmbh landschaftsarchitektur mit dem Architekturbüro GATE Gussmann Atelier erfolgen.

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Abrissarbeiten haben begonnen: Stadt schafft Raum für sozialen Wohnungsbau

Freyung. Nachdem der Stadtrat einstimmig beschlossen hat auf dem Grundstück zwischen dem Rosenium und dem Technologie Campus einen Neubau mit insgesamt ca. 8-10 Wohnungen zu errichten, hat nun die Fa. Paulik mit dem Abriss des bestehenden Gebäudes begonnen. Das Zweifamilienhaus stand seit mehreren Jahren leer und war nicht erhaltenswert. „In zentraler städtischer Lage entstehen hier im Laufe des Jahres Wohnungen für Personen die ein Recht auf eine Sozialwohnung haben. Ganz besonders ist, dass sowohl das Schulzentrum als auch die Kindergärten, die Einkaufsmöglichkeiten der Innenstadt sowie das sportliche Angebot der Stadt fußläufig erreichbar sind. Das Projekt trägt zur weiteren Stärkung unserer Innenstadt bei und unterstützt das Ziel, Wohnnutzungen im Kernort auszubauen“, so Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich zum offiziellen Start der Rückbaumaßnahmen. Der Abriss des bestehenden Gebäudes und die Freimachung des Baufeldes kosten rund 31.000,-- €. Für diese Arbeiten ging nach einer Ausschreibung am Ende des vergangenen Jahres die Fa. Paulik als preisgünstigster Bieter hervor.

Wie Bauamtsleiter Oliver Wagner mitteilt, wird derzeit in Abstimmung mit der Förderstelle eine Entwurfsplanung erarbeitet. Auf deren Grundlage sollen im Anschluss die weiteren Planungs- und Bauleistungen im Rahmen einer funktionalen Ausschreibung an einen Generalunternehmer vergeben werden. Dieser errichtet das Gebäude für die Stadt Freyung und übergibt es anschließend schlüsselfertig. Der Start der Bauarbeiten ist für Herbst dieses Jahres geplant.

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