Stadt - Stadt Freyung

Weltpremiere im Bayerischen Wald: Stadt und Startup fahren gemeinsam in die Zukunft

Die bayerische Kreisstadt Freyung unterzeichnet mit dem Berliner Unternehmen door2door eine Vereinbarung zur bundesweit ersten On-Demand- ÖPNV Lösung im ländlichen Raum.

31.5.2017 Berlin/Leipzig/Freyung.

Das Berliner Technologie-Unternehmen door2door führt gemeinsam mit der Kreisstadt Freyung den bundesweit ersten „On-Demand“-ÖPNV im ländlichen Raum ein, den „Freyung Shuttle“. Kleine Shuttle-Busse, die mobil per Smartphone-App bestellt werden und in denen sich die Passagiere ihre Fahrten teilen, erweitern das bestehende ÖPNV-Angebot. Der Freyung Shuttle kommt dabei völlig ohne Fahrplan und ohne feste Routen aus. Die Technologie kalkuliert die optimalen Routen und den besten Einsatz der Flotte. Damit befördert er Menschen schnell, effizient und umweltschonend von Tür-zu-Tür. Eine entsprechende Vereinbarung haben door2door-Gründer Maxim Nohroudi und der 1. Bürgermeister der Stadt Freyung, Dr. Olaf Heinrich, am Mittwoch auf dem Leipziger Weltverkehrsforum im Beisein von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt unterzeichnet. Startschuss ist Mitte September.

„Wie an vielen Orten im ländlichen Raum kann der ÖPNV in Freyung die Bedürfnisse der Bürger aktuell nicht optimal bedienen“, betont Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich. „Gemeinsam mit door2door schaffen wir jetzt ein digitales Angebot, mit dem die Menschen ganz einfach und sehr komfortabel von A nach B gelangen. Wir sind davon überzeugt, dass wir dadurch die Qualität der Mobilität enorm verbessern und gleichzeitig die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr reduzieren können.“

Den Freyung Shuttle bestellen sich die Bürger bequem per Smartphone App durch die Eingabe von Start und Ziel. Sie erhalten vorab die Information, wie viel die Fahrt kostet, die maximale Fahrzeit und wie lange es braucht bis der Shuttle sie abholen kommt. Danach kann man in der App verfolgen, wie sich das Fahrzeug zum Abholort nähert. Die Passagiere werden durch qualifizierte Fahrer von Tür-zu-Tür zum Ziel gebracht. Ein intelligenter Algorithmus berechnet im Hintergrund den idealen Weg, die optimale Teilung der Route (‘Rideshare’) der alle Mitfahrer schnell und bequem zu ihren individuellen Zielen bringt. Fahrzeuge und die Fahrer werden durch Akteure vor Ort eingesetzt.

Basis für das neue Angebot ist die door2door-Mobilitätsplattform. Sie ermöglicht Kommunen und Verkehrsunternehmen erstmals autonom und eigenständig neue Mobilitätsangebote zu betreiben, sie in bestehende Verkehrsinfrastrukturen zu integrieren und eine ausführliche Analyse über Nachfrage und Angebot der bestehenden Mobilität durchzuführen. „Mit der Technologie wollen wir den Kommunen und Verkehrsunternehmen deutlich mehr Freiheit, Flexibilität und vor allem Autonomie in der Gestaltung ihrer Mobilität vor Ort ermöglichen“, erklärte door2door-Gründer Maxim Nohroudi bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Leipzig. „Gerade im ländlichen Raum ist Lebensqualität bisher eng an den Besitz des eigenen Autos gebunden. In Freyung können wir zeigen, dass es heute echte Alternativen gibt und eine nachhaltige Mobilität möglich ist, die Bürgern gänzlich neue Freiheiten verschafft.“

Über door2door:
door2door ist ein mehrfach ausgezeichnetes Technologieunternehmen, das die Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs unterstützt. Im Zentrum steht eine Mobilitätsplattform, die Kommunen und Verkehrsunternehmen ermöglicht neue, digitale Angebote einzuführen und die Plattform eigenständig zu betreiben. Gegründet im Jahr 2012 von Dr. Tom Kirschbaum und Maxim Nohroudi, beschäftigt es heute über 100 Mitarbeiter aus 20 Ländern.

https://www.door2door.io/

https://blog.door2door.io/

Über die Kreisstadt Freyung
Die Stadt Freyung (7.300 Einwohner) ist Kreisstadt im ländlichen Niederbayern. Anfang der 2000er Jahre wurde die Stadt als "virtuelle Musterkommune" durch den Freistaat Bayern bei der Einführung von modernen Verwaltungssystemen gefördert und nahm eine Vorreiterrolle ein. Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich (im Amt seit 01.04.2008) hat mit dem Freyunger Stadtrat am Montag, dem 29. Mai einstimmig die Zusammenarbeit mit door2door beschlossen.

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Hintergrundinformationen können Sie hier herunterladen:

https://www.door2door.io/press.html

Sie haben Interesse an einem Gespräch oder benötigen zusätzliche Informationen, dann melden Sie sich unter folgenden Kontaktdaten:

Ansprechpartnerin door2door
Lidia Fabian
Senior Communications Manager
E-Mail: lidia@door2door.io | Tel: +49 177 75 47 205

Ansprechpartnerin Kreisstadt Freyung
Gudrun Binder
Vorzimmer Bürgermeister
E-Mail: heinrich@freyung.de | Tel: +49 8551 588 110

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Wasserleitungsarbeiten

 
Am Mittwoch, den 31. Mai 2017 wird in den Ortsteilen Kreuzberg-Anger und Kreuzberg-Siedlung wegen Wasserleitungsarbeiten das Wasser zeitweise abgestellt!
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GdP-Bezirksvorsitzender Andreas Holzhausen informiert sich: Entscheidung über Polizeiausbildungszentrum steht bevor

Andreas Holzhausen, Vorsitzender der Bezirksgruppe der Gewerkschaft der Polizei (GdP) informierte sich bei einem Termin mit Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich über die Planungen für die Errichtung eines Ausbildungszentrums der Bayerischen Polizei in Freyung. „Für die niederbayerischen Kollegen ist es eine wunderbare Entwicklung, dass in Freyung sowohl ein Trainingszentrum für Spezialkräfte als auch eine Polizeianwärterausbildung errichtet werden sollen. Ich möchte mir ein Bild von dem aktuellen Stand der Planungen machen“, so Holzhausen. Bei der Klausur des Bayerischen Kabinetts in St. Quirin im Sommer des vergangenen Jahres war entschieden worden, im Umfeld der Freyunger Kaserne sowohl ein Trainingszentrum für die Spezialkräfte der Bayerischen Polizei als auch eine Anwärterausbildung für angehende Polizeibeamte zu etablieren. Von Seiten der Bundeswehr war engste Kooperation zugesagt worden, Staatsminister Joachim Hermann hatte sich im Januar selber vor Ort ein Bild gemacht. Auf dem anschließenden Empfang der Kreis-CSU hatte er zugesagt, den Beschluss des Bayerischen Kabinetts „eins zu eins umzusetzen“. Bereits im Rahmen des Neujahrsempfangs hatte der GdP- Bezirksvorsitzende Andreas Holzhausen dem Bayerischen Innenminister Joachim Hermann öffentlich für seine Unterstützung für das für Niederbayern so wichtige Vorhaben gedankt.

Vorplanungen abgeschlossen

Unmittelbar nach dem Neujahrsempfang hatte die Bereitschaftspolizei Nürnberg den Auftrag erhalten, die Planungen in Freyung intensiv voranzutreiben. Wie der Freyunger Bürgermeister bestätigt, haben zahlreiche Besprechungen mit Beteiligung der Stadtverwaltung sowie dem Landratsamt, dem Bataillon und dem Staatlichen Bauamt Passau stattgefunden. Bei diesen wurden die Rahmenbedingungen für die Planungen der Bayerischen Bereitschaftspolizei geklärt, mögliche Zusammenarbeit z. B. bei Sportanlagen sowie mit der Bundeswehr diskutiert und ein Grobkonzept entwickelt. Dieses liegt, wie Andreas Holzhausen zu berichten wusste, seit dem 19. April im Bayerischen Innenministerium. Eine zeitnahe Entscheidung des Bayerischen Kabinetts soll unmittelbar bevorstehen. „Für die gesamte Region ist die Planung des Bayerischen Innenministeriums eine strukturpolitische Weichenstellung erster Klasse. Es werden in Freyung mehrere hundert Polizeianwärter ausgebildet werden, wenn alles wie geplant umgesetzt wird. Mit dem Zentrum für die Spezialkräfte können ebenfalls viele zusätzliche Menschen zumindest für einige Tage bis Wochen in Freyung erwartet werden, die hier fortgebildet werden und für entsprechende wirtschaftliche Belebung sorgen“, freut sich Dr. Olaf Heinrich. Er unterstreicht, dass die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung sicherlich nur deshalb möglich war, weil Staatsminister Helmut Brunner sich von Anfang an vehement für den Standort in der Kreisstadt stark gemacht hat und auch von Seiten des Bataillons große Kooperationsbereitschaft signalisiert wurde.

Minister Brunner setzt sich „mit Nachdruck“ ein

„Die Entscheidung des Bayerischen Kabinetts von Sankt Quirin auf meinen Vorschlag hin für ein Trainingszentrum für alle Spezialeinheiten der Bayerischen Polizei in Freyung und für den Ausbau des Standorts für die Ausbildung von Polizeianwärtern ist nicht nur für Freyung, sondern für ganz Niederbayern ein großer Erfolg. Damit können wir endlich auch in Niederbayern einen heimatnahen Ausbildungsstandort etablieren. Innenminister Joachim Herrmann hat sich am 26. Januar vor Ort in Freyung persönlich informiert und klar zur konsequenten Umsetzung des Kabinettsbeschlusses bekannt. Ich freue mich, dass mit der parallelen Vorplanung sowohl des Trainingszentrums für Spezialkräfte als auch der Einrichtungen für die Anwärterausbildung eine wichtige Forderung von uns umgesetzt wurde und werde mich selbstverständlich auch weiterhin mit allem Nachdruck für die Realisierung des Kabinettsbeschlusses einsetzen. Natürlich bedürfen derart umfangreiche Investitionen einer Planung, die durchaus Zeit in Anspruch nehmen kann. Ich hoffe jedoch, dass noch in dieser Legislaturperiode ein Spatenstich für den ersten Bauabschnitt erfolgen kann.“ Bei einer Begehung der Grundstücksflächen nahe der Kaserne und im ehemaligen Munitionsdepot konnte sich der GdP-Bezirksvorsitzende davon überzeugen, dass die räumlichen Voraussetzungen vorhanden sind, um die ambitionierten Pläne der Staatsregierung umzusetzen. Er unterstrich, dass seiner Meinung nach eine parallele Umsetzung sowohl des Trainingszentrums für die Spezialeinheiten als auch der Polizeianwärterausbildung absolut notwendig sei. „Das beides parallel geplant wurde, ist sehr erfreulich, die GdP fordert nun auch die parallele Umsetzung der Beschlüsse und einen baldigen offiziellen Planungs- und Baubeginn“, so Holzhausen.

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Fortsetzung der Baumaßnahmen am Busbahnhof und am Langstadl / Volksmusikakademie in Bayern

 

Am kommenden Montag, den 10.04.2017 beginnen im Stadtgebiet zwei Baumaßnahmen bzw. werden fortgesetzt.

Zum einen werden die restlichen Pflasterarbeiten am Busbahnhof durchgeführt. Dies betrifft lediglich die Mittelinsel des Platzes. Die beiden anderen Bussteige können wie gehabt genutzt werden. Damit die Behinderungen durch die Bauarbeiten so gering wie möglich ausfallen, werden diese während der Ferienzeit durchgeführt, in der es keinen Schulbusverkehr gibt.

Des Weiteren starten am Montag die Arbeiten für die Bodenplatte im östlichen Teil des Langstadls. Hierfür ist eine halbseitige Sperrung der Langgasse in diesem Bereich unumgänglich. Im Anschluss erfolgt die Nachgründung des historischen Gebäudeteils sowie die Fassadenarbeiten, was ebenfalls eine halbseitige Sperrung bedingt. Diese Arbeiten sollen bis Herbst 2017 abgeschlossen sein.

Wir bitten zu berücksichtigen, dass es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Straßenbauarbeiten an der Staatsstraße St 2127 wegen Böschungssetzung

 

Halbseitige Sperrung der Staatsstraße St 2127 bei Kreuzberg ab dem 03.04.2017 für voraussichtlich 3 Wochen wegen Straßenbauarbeiten.

Das Staatliche Bauamt Passau beabsichtigt, im Auftrag des Freistaates Bayern, die Staatsstraße St 2127 bei Kreuzberg ab dem 03.04.2017 für voraussichtlich 3 Wochen wegen dringend notwendiger Straßenbauarbeiten für den Verkehr halbseitig mittels Ampelregelung zu sperren. Auf Grund einer massiven Böschungssetzung ist die Fahrbahn der St 2127 auf einer Länge von ca. 40 m um etwa 6 cm abgesackt. Als Vorsichtsmaßnahme wurde dieser Bereich bereits halbseitig gesperrt, um weitere Belastungen zu vermeiden. Gemäß dem Gutachten eines geologischen Fachbüros ist die Hangsetzung auf die großen Frostwechsel der letzten Wochen und eine Durchnässung des Straßendammes zurückzuführen. Der Straßendamm wird im Zuge der Sanierung wie-der standfest ausgebildet. Das Staatliche Bauamt Passau bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Behinderungen.

Weitere Informationen zu Straßensperrungen / Umleitungen unter www.stbapa.bayern.de
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